Eintracht Braunschweig kämpft mit defensiven Lücken vor der neuen Saison
Amelie HoffmannEintracht Braunschweig kämpft mit defensiven Lücken vor der neuen Saison
Eintracht Braunschweig steht vor defensiven Unsicherheiten zur neuen Saison. Vor dem Start in die kommende Spielzeit klaffen Lücken in der Innenverteidigung: Wichtige Spieler haben den Verein verlassen oder fallen verletzungsbedingt aus, was die Vorbereitungen unerwartet erschwert.
Mit Patrick Nkoh verliert die Mannschaft einen Stammspieler der letzten Saison in der zentralen Abwehr – sein auslaufender Vertrag wurde nicht verlängert. Gleichzeitig laboriert Andi Hoti, ein weiterer Leistungsträger in der Innenverteidigung, an einem Bänderriss im Sprunggelenk, den er sich im Länderspiel für den Kosovo zuzog. Der 24-Jährige wird voraussichtlich mehrere Wochen ausfallen, könnte aber Mitte Juli – rechtzeitig zum Trainingslager in Windischgarsten (Österreich, 16. bis 23. Juli) – wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.
Auch Fredrik Jäkel, eine weitere defensive Option, kämpft mit einer Verletzung; ein Comeback-Termin steht noch nicht fest. Damit bleiben vorerst nur Lukas Frenkert, Kevin Ehlers und Louis Breunig als einsatzfähige Innenverteidiger. Ob der Klub die Position vor Saisonbeginn noch verstärken wird, bleibt abzuwarten.
Die Frage, wer die Innenverteidigung in der Startelf bilden soll, ist bei Eintracht Braunschweig weiterhin offen. Verletzungen und Abgänge haben die Auswahl stark eingeschränkt. Eine endgültige Einschätzung der Lage wird es erst nach dem Vorbereitungscamp in Österreich geben.






