25 May 2026, 02:08

Elterngeld-Streit eskaliert: 350 Millionen Euro Kürzung droht – Familien in Aufruhr

Ehemalige Familienministerin Giffey warnt vor Kürzungen bei Elterngeld

Elterngeld-Streit eskaliert: 350 Millionen Euro Kürzung droht – Familien in Aufruhr

Elterngeld in Deutschland: Massive Kürzungen drohen – Kritik von allen Seiten

Die deutschen Leistungen für Elternzeit könnten drastisch gekürzt werden, da die Regierung ihre Ausgaben reduzieren will. Gerüchten zufolge plant Familienministerin Karin Prien (CDU), rund 350 Millionen Euro aus dem Programm zu streichen. Der Vorstoß hat bereits scharfe Kritik von Politikern und Familienverbänden ausgelöst.

Die Debatte entbrannte, nachdem bekannt wurde, dass Priens Ministerium bei den Elterngeld-Zahlungen sparen will. Ihre Vorgängerin Franziska Giffey (SPD) lehnte die Pläne umgehend ab und betonte, dass die Leistungen Eltern dabei helfen, Beruf und Kinderbetreuung zu vereinbaren. Zudem trage das System dazu bei, berufliche Auszeiten zu verkürzen und den Wiedereinstieg in den Job zu erleichtern.

Das staatliche Elterngeld, das seit seiner Einführung 2007 weitgehend unverändert blieb, ersetzt einen Teil des wegfallenden Gehalts während der Elternzeit. Giffey hatte sich bereits seit Langem für Reformen eingesetzt, um eine gerechtere Aufteilung der Elternzeit zwischen den Partnern zu fördern. Britta Altenkamp, Vorsitzende des Zukunftsforums Familie (ZFF), unterstützte diese Forderung und forderte stärkere Anreize für eine partnerschaftliche Care-Arbeit sowie eine Ausweitung der Partnermonate.

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Die Kritik an den geplanten Kürzungen kommt aus verschiedenen Lagern. FDP-Chef Wolfgang Kubicki verurteilte die Pläne scharf. Altenkamp bezeichnete die Debatte selbst als ein „katastrophales Signal“ für Familien – besonders vor dem Hintergrund, dass die Geburtenrate in Deutschland seit 1946 nicht mehr so niedrig war.

Die mögliche Streichung von 350 Millionen Euro beim Elterngeld bleibt umstritten. Gegner argumentieren, dass solche Kürzungen die ohnehin schon schwierige Situation berufstätiger Eltern weiter verschärfen würden. Angesichts des Geburtenrückgangs dürfte die Zukunft der Familienpolitik weiterhin ein heftig diskutiertes Thema bleiben.

Quelle