Eren Dinkçis emotionaler Torjubel für seine leukämiekranke Freundin und Heidenheims Hoffnung
Sebastian HoffmannEren Dinkçis emotionaler Torjubel für seine leukämiekranke Freundin und Heidenheims Hoffnung
Eren Dinkçi trifft entscheidendes Tor für Heidenheim – und widmet es seiner an Leukämie erkrankten Freundin
Eren Dinkçi erzielte am Samstag das wichtige 2:0 für den 1. FC Heidenheim im Spiel gegen den FC St. Pauli. Der Sieg hält den abstiegsbedrohten Bundesligisten vorerst außerhalb der Relegationszone. Nach dem Spiel widmete der Stürmer seine Leistung seiner Freundin Cinja, die gegen Leukämie kämpft.
Dinkçis Treffer besiegelte den Sieg und katapultierte Heidenheim vom letzten Tabellenplatz. Trainer Frank Schmidt lobte später nicht nur das Tor, sondern auch das Engagement des Spielers für andere. Der 22-Jährige, der von Freiburg ausgeliehen ist, setzt sich gemeinsam mit seiner Freundin für die Sensibilisierung über Stammzellspenden ein.
Schon am vergangenen Wochenende hatten sich 688 Menschen als potenzielle Spender registriert – im Rahmen einer Aktion, die mit Heidenheims Auswärtsspiel in Freiburg verbunden war. Dinkçi und Cinja arbeiten dabei mit der DKMS, einer Organisation zur Bekämpfung von Blutkrebs, zusammen, um Spender zu gewinnen. Nach seinem Tor sagte er, er hoffe, dass es Cinja in ihrer Behandlung Freude und Kraft gebe.
Heidenheim bleibt in einer prekären Situation und liegt weiterhin auf dem letzten Platz der Tabelle. Doch der Sieg am Samstag gibt der Mannschaft eine reale Chance, den Abstieg in den letzten Wochen der Saison noch abzuwenden. Der Erfolg verschiebt die Abstiegsgefahr um eine weitere Woche – der Kampf geht jedoch weiter.
Dinkçis Tor und sein Einsatz haben nicht nur im Fußball für Aufmerksamkeit gesorgt: Hunderte haben sich inzwischen als Stammzellspender registriert. Sein nächster Fokus liegt nun darauf, Heidenheim in den verbleibenden Spielen den Klassenerhalt zu sichern.






