05 April 2026, 10:10

FDP warnt vor Haushaltslücke und Personalchaos in Bergisch Gladbach

Plakat mit fettem schwarzen Text auf einem weißen Hintergrund, der von einem schmalen schwarzen Rand eingerahmt ist und "Maganomics: Ein Wirtschaftsplan, der drei Dinge tut - Steuern für Reich und Großkonzerne weiter senken." lautet.

FDP warnt vor Haushaltslücke und Personalchaos in Bergisch Gladbach

Die FDP in Bergisch Gladbach hat Bedenken hinsichtlich der städtischen Finanzplanung und der Personalausstattung geäußert. Parteimitglieder kritisieren, dass politische Grabenkämpfe drängende Probleme wie Haushaltsdefizite und strukturelle Reformen in den Hintergrund drängen. Die Vorwürfe kommen zu einem Zeitpunkt, an dem der Stadtrat über Personalkosten und künftige Ausgabenprioritäten diskutiert.

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Stadtrat Dr. Alexander Engel (FDP) wirft den linken Parteien vor, konservative und liberale Vorschläge zu blockieren. Er fordert, den Fokus von Koalitionsstreitigkeiten auf praktische Lösungen zu verlagern. Auch seine Kollegin Dorothee Wasmuth pflichtet ihm bei und verlangt mehr Aufmerksamkeit für inhaltliche Politik statt für parteipolitische Bündnisse.

Die FDP verweist auf eine prognostizierte jährliche Haushaltslücke von rund 50 Millionen Euro bis 2030. Zudem habe sich die Zahl der städtischen Stellen in den letzten Jahren um 40 Prozent erhöht – ohne dass ein klarer Vergleich mit anderen Städten in Nordrhein-Westfalen gezogen werde. Die Partei betont, dass diese Entwicklungen sofortiges Handeln erforderten und nicht weiter aufgeschoben werden dürften.

Mit ihrem Vorschlag, die Personalkosten zu deckeln, will die FDP ein Signal für Modernisierung und Anpassungsfähigkeit setzen. Die Kritik richte sich gegen ineffiziente Strukturen, nicht gegen die Beschäftigten selbst, heißt es. Angesichts der rückläufigen Zahl erwerbsfähiger Einwohner in den kommenden Jahren fordert die FDP den Oberbürgermeister auf, die Reformen zügig umzusetzen – ohne weitere Verzögerungen.

Im Mittelpunkt der FDP-Initiative stehen finanzielle Stabilität und strukturelle Anpassungen. Die Partei drängt den Oberbürgermeister zum schnellen Handeln, um weitere Verzögerungen zu vermeiden. Nun wird sich zeigen, ob der Stadtrat langfristige Planung über kurzfristige politische Auseinandersetzungen stellt.

Quelle