Großbrand auf Freiburger Deponie: Komposthaufen steht in Flammen
Sebastian HoffmannGroßbrand auf Freiburger Deponie: Komposthaufen steht in Flammen
Großer Komposthaufen gerät auf Freiburger Deponie in Brand
Am Sonntag brach auf der Deponie Eichelbuck in Freiburg ein Großfeuer in einem Komposthaufen aus. Der Brand entstand kurz vor Mittag und erforderte einen Großeinsatz der örtlichen Feuerwehr. Die Behörden vermuten, dass durch Gärungsprozesse in den Bioabfällen eine Selbstentzündung ausgelöst wurde.
Der Brand wurde am 29. März 2026 um 11:25 Uhr gemeldet. In Flammen stand ein Haufen aus zerkleinerten Pflanzenresten, der bis zu sechs Meter hoch war und eine Fläche von etwa 10 mal 20 Metern einnahm. Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund der Größe und Dichte des Komposts besonders schwierig.
Rund 45 Einsatzkräfte, darunter sowohl Berufs- als auch Freiwillige Feuerwehren, waren im Einsatz, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Schweres Gerät wurde herangeführt, um den Kompost zu verteilen und so besseren Zugang für die Löscharbeiten zu ermöglichen. Zwei Radlader, ein Bagger und mehrere Tanklöschfahrzeuge kamen zum Einsatz.
Zusätzlich wurde ein Tanklöschfahrzeug vom nahegelegenen Flugplatz angefordert, um die Wasserversorgung sicherzustellen. Die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden, bis das Feuer schließlich unter Kontrolle gebracht werden konnte. Gegen 20 Uhr wurde der Einsatz offiziell für beendet erklärt.
Als Brandursache wird eine Selbstentzündung durch Gärungsvorgänge im Kompost vermutet. Wie häufig solche Vorfälle in deutschen Kompostieranlagen auftreten, ist nicht dokumentiert. Die Deponie wurde inzwischen gesichert, und weitere Untersuchungen sollen die genaue Ursache klären.






