09 May 2026, 04:08

Güntzler warnt vor Scheitern der Steuerreform durch Länderblockade

Plakat mit fettem schwarzem Text auf einem weißen Hintergrund, der von einem schmalen schwarzen Rahmen umgeben ist und "Maganomics: Ein Wirtschaftsplan, der drei Dinge tut: Senkt Steuern noch mehr für die Reichen und große Unternehmen."

Güntzler warnt vor Scheitern der Steuerreform durch Länderblockade

Fritz Güntzler, der finanzpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, drängt auf eine umfassende Steuerreform. Er warnte, dass geplante Steuersenkungen ohne die Unterstützung der Ministerpräsidenten der Länder scheitern könnten. Seine Forderung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Spannungen um die Finanzierung und politische Rückendeckung für die Reformen zunehmen.

Güntzler rief die Unions-geführten Landesregierungen auf, klar Stellung zu den vorgeschlagenen Steueränderungen zu beziehen. Er stellte infrage, ob sie weiterhin hinter den im Koalitionsvertrag vereinbarten Reformplänen stünden. Ohne ihre Zustimmung, so seine Argumentation, drohe das gesamte Paket zu platzen.

Der Finanzexperte verwies zudem auf ein mögliches Finanzloch von 1,1 Milliarden Euro, das entstünde, sollte die Reform ins Stocken geraten. Er kritisierte die Weigerung der Länder, einen Steuerentlastungsbonus zu unterstützen, und bezeichnete dies als zentrales Hindernis. Güntzler betonte, dass sowohl Bürger als auch Unternehmen dringend echte Steuersenkungen bräuchten.

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Seine Warnungen erfolgten im Zuge seines Appells an die Ministerpräsidenten, ein Scheitern der Reformbemühungen zu verhindern. Im Mittelpunkt des Streits stehen Finanzierungszusagen und der politische Wille in den von CDU und CSU regierten Bundesländern.

Die Steuerreform hängt nun davon ab, ob sich die Regierungschefs der Länder Güntzlers Forderungen anschließen. Scheitert eine Einigung, bliebe die Lücke von 1,1 Milliarden Euro ungelöst, und die geplanten Entlastungen würden sich verzögern. Das Ergebnis wird entscheiden, ob Unternehmen und Steuerzahler überhaupt von den vorgeschlagenen Änderungen profitieren.

Quelle