Heidelberg Druck steigt um – mit Digitaldruck und Verteidigungstechnik in die Zukunft
Amelie HoffmannHeidelberg Druck steigt um – mit Digitaldruck und Verteidigungstechnik in die Zukunft
Die Heidelberger Druckmaschinen AG hat für das Geschäftsjahr 2025/2026 einen leichten Umsatzanstieg gemeldet. Das Unternehmen erzielte 2,293 Milliarden Euro – ein moderater Zuwachs gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Dies fällt zusammen mit der beschleunigten Neuausrichtung des Konzerns hin zu einem breiteren Technologieportfolio.
Im Geschäftsjahr 2025/2026 trieb HEIDELBERG seine Transformation zu einem diversifizierten Technologieunternehmen voran. Besonders im Digitaldruck, vor allem im wachsenden Tintenstrahlmarkt, festigte das Unternehmen seine Position. Zudem entwickelte es sich zum Systemintegrator im Verpackungsdruck und deckt nun die gesamte Produktionswertschöpfungskette ab.
Die bereinigte EBITDA-Marge lag bei 6,6 Prozent und damit unter dem Vorjahreswert von 7,1 Prozent. Dennoch zeigt sich HEIDELBERG optimistisch und prognostiziert für 2026/2027 stabile Konzernumsätze sowie eine spürbare Verbesserung der bereinigten EBITDA-Marge.
Ein zentraler Baustein der Strategie sind Dual-Use-Technologien, die den Einstieg in neue Märkte wie Verteidigung, Sicherheit, Energie und industrielle Lösungen ermöglichen. Im Verteidigungsbereich etablierte HEIDELBERG neben seiner E-Mobilitäts-Tochter Amperfied ein neues Standbein. Das Joint Venture ONBERG konzentriert sich nun auf autonome Anti-Drohnen-Systeme und Sicherheitstechnik. Auf der ILA Berlin Air Show wird eine neue Absichtserklärung zwischen ONBERG und einem ukrainischen Drohnenunternehmen bekannt gegeben.
HEIDELBERG steigerte seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2025/2026 auf 2,293 Milliarden Euro – leicht über dem Vorjahresniveau. Für das kommende Geschäftsjahr rechnet das Unternehmen mit stabilen Umsätzen und verbesserten Margen. Die Expansion in Digitaldruck, Verteidigung und Systemintegration markiert eine deutliche Wende im Geschäftsmodell.






