30 March 2026, 20:11

Hertha BSC gibt Aufstiegsträume auf – Trainer Leitl korrigiert Saisonziel auf Platz sechs

Gruppe von Männern in grünen T-Shirts auf einem Fußballfeld mit einem Ball und einem Tor, Bäume und Gebäude im Hintergrund.

Hertha BSC gibt Aufstiegsträume auf – Trainer Leitl korrigiert Saisonziel auf Platz sechs

Hertha BSC verpasst Aufstiegschancen – Leitl setzt auf Platz sechs

Hertha BSCs Hoffnung auf den direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga ist in der 2. Liga zunehmend geschwunden. Stattdessen peilt Trainer Stefan Leitl nun einen sechsten Platz an. Mit sieben Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz erscheint der automatische Aufstieg unwahrscheinlich. Zwar haben jüngste späte Siege die letzten Restchancen am Leben erhalten, doch frühere Leistungsdefizite und Verletzungen haben das Team zurückgeworfen.

Leitl hatte das Amt des Hertha-Trainers in einer schwierigen Phase übernommen, die unter anderem eine deutliche 2:5-Niederlage gegen den SC Paderborn umfasste. Mit nur einem Sieg aus neun Spielen zu einem bestimmten Zeitpunkt schwanden die Aufstiegsträume zusehends. Seitdem gelang der Mannschaft zwar noch der eine oder andere späte Erfolg – darunter ein 2:1 gegen den 1. FC Nürnberg und Preußen Münster im März 2026 –, doch mit acht Punkten Rückstand auf Platz drei und nur noch neun ausstehenden Spielen bleibt der Abstand zu groß.

Seit der Druck des automatischen Aufstiegs nachgelassen hat, gewann Hertha drei der letzten vier Partien. Mittelfeldspieler Kevin Sessa, der in den vergangenen Wochen aufgrund der Verletzung von Kennet Eichhorn regelmäßig in der Startelf stand, sieht in der mangelnden Konstanz und anhaltenden Fitnessproblemen die Hauptgründe für das Scheitern der Saison. Zwar betont er, dass die Mannschaft das Potenzial für die Spitze habe, doch über eine gesamte Spielzeit hinweg fehlte die nötige Stabilität.

Sessa, dessen Vertrag noch bis Sommer 2027 läuft, wies Gerüchte über einen vorzeitigen Wechsel zurück. Sein Fokus liege weiterhin auf den Leistungen Herthas – ein Wechsel vor Vertragsende stehe nicht zur Debatte.

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Am Ende der Saison wird Hertha BSC außerhalb der Relegationsplätze landen, sieben Punkte hinter dem sechsten Rang mit nur noch wenig Zeit, das Blatt zu wenden. Die späte Aufholjagd reichte nicht aus, um die Lücke zu schließen. Nun geht es darum, sich für die nächste Spielzeit neu zu formieren. Sessa und Leitl wollen in der Saison 2026/27 vor allem an der nötigen Kontinuität arbeiten.

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