Historischer Tarifabschluss: Ost und West erhalten erstmals gleichen Lohn in der Bauindustrie
Sebastian HoffmannHistorischer Tarifabschluss: Ost und West erhalten erstmals gleichen Lohn in der Bauindustrie
Ein neuer Tarifabschluss in der deutschen Bauindustrie hat die seit langem bestehende Lohnlücke zwischen den östlichen und westlichen Bundesländern geschlossen. Das als historischer Meilenstein bezeichnete Abkommen sorgt erstmals seit Jahrzehnten für gleiche Bezahlung im gesamten Land.
Laut der Vereinbarung steigen die Löhne in Ostdeutschland um 5,3 Prozent – ein höherer Anstieg als die 3,9 Prozent im Westen. Diese Anpassung folgt dem Grundsatz "Ein Land, ein Lohn, ein Gehalt" – ein Ziel, das Gewerkschaften und Arbeitgeber seit Jahren verfolgen.
Carsten Burckhardt, stellvertretender Vorsitzender der IG BAU, lobte das Abkommen als Durchbruch. Der aktuelle Tarifvertrag gilt bis zum 31. März 2027 und sichert die Änderungen für die kommenden Jahre.
Die neue Lohnstruktur beseitigt jahrzehntelange Ungleichbehandlung zwischen ost- und westdeutschen Beschäftigten. Bauarbeiter in beiden Regionen erhalten nun für dieselbe Arbeit denselben Lohn. Die Einigung markiert das Ende einer langjährigen Spaltung auf dem deutschen Arbeitsmarkt.






