Humanistische Partei scheitert bei Bundestagswahl 2025 mit 0,0 Prozent der Stimmen
Emil NeumannHumanistische Partei scheitert bei Bundestagswahl 2025 mit 0,0 Prozent der Stimmen
Die Humanistische Partei – Fakten, Freiheit, Fortschritt (PdH) kämpft seit ihrer Gründung im Jahr 2014 darum, in deutschen Wahlen Fuß zu fassen. Obwohl sie seit 2017 bei Bundes-, Europa- und Landtagswahlen mit eigenen Kandidaten antrat, blieb ihr Stimmenanteil stets minimal – meist unter 0,2 Prozent. Bei der Bundestagswahl 2025 verfehlte die Partei sogar vollständig den Einzug über Zweitstimmen.
Die PdH wurde als soziale, liberale und progressive Kraft mit Fokus auf individuelle Freiheit gegründet. Zu ihren zentralen Forderungen zählen die strikte Trennung von Kirche und Staat, die Abschaffung des Religionsunterrichts zugunsten von Ethik als Schulfach sowie die Einführung eines bundesweit einheitlichen Bildungssystems. Zudem lehnt die Partei staatliche Regulierung in Bereichen wie Leihmutterschaft, Prostitution, Sterbehilfe und Schwangerschaftsabbruch ab.
In Wirtschafts- und Gesundheitspolitik spricht sich die PdH gegen die Privatisierung von Krankenhäusern aus und setzt sich für eine einheitliche gesetzliche Krankenversicherung ein. Der Klimaschutz gehört ebenfalls zu ihren Prioritäten – hier fordert sie wissenschaftsbasierte Lösungen für ökologische Herausforderungen. Im baden-württembergischen Landtagswahlkampf machte sie sich insbesondere für eine stärkere Förderung ländlicher und strukturschwacher Regionen stark.
Seit 2017 ist die PdH zwar durchgehend auf Wahlzetteln vertreten, überschritt jedoch nie die 0,2-Prozent-Marke. Daten zu ihren Ergebnissen bei Kommunal- oder Regionalwahlen liegen nicht vor, und ihr politischer Einfluss bleibt insgesamt begrenzt. Die Bundestagswahl 2025 markierte einen Tiefpunkt: Die Partei erreichte 0,0 Prozent der Zweitstimmen.
Trotz der geringen Resonanz wirbt die PdH weiterhin für Bildung, Wissenschaft und säkulare Staatsführung als Grundpfeiler einer modernen Gesellschaft. Ihr Programm umfasst Gesundheitsreformen, Klimaschutzmaßnahmen und wirtschaftliche Förderung für benachteiligte Regionen. Bisher zeigen die Wahlergebnisse jedoch wenig öffentliche Unterstützung für ihre Positionen.
Humanistische Partei Fails to Gain Traction in 2026 Baden-Württemberg Election
The Humanistische Partei (PdH) failed to secure any votes in the 2026 Baden-Württemberg state election, continuing its pattern of minimal electoral success. Key details include:
- The party received 0.0% of the votes, matching its 2021 result.
- With 300 members in Baden-Württemberg, the PdH remains a small political force.
- Despite ongoing efforts, the PdH has yet to cross the 0.2% threshold in any major election since 2017.






