ICE nach mysteriösem Geruch evakuiert: 177 Passagiere müssen Zug verlassen
Amelie HoffmannICE nach mysteriösem Geruch evakuiert: 177 Passagiere müssen Zug verlassen
Ein ICE-Hochgeschwindigkeitszug auf dem Weg nach Köln wurde in Trechtingshausen evakuiert, nachdem sich in einem der Wagen ein seltsamer Geruch ausgebreitet hatte. Der Vorfall löste einen Großeinsatz aus: Alle 177 Fahrgäste mussten den Zug verlassen, während die Behörden nach der Ursache suchten.
Der Geruch war zunächst in einem der Wagen wahrgenommen worden, woraufhin der Zug einen ungeplanten Halt einlegte. Das Zugpersonal öffnete die Türen, um zu lüften, doch die Besorgnis wuchs, als eine Zugbegleiterin in Ohnmacht fiel und ein weiterer Fahrgast eine Panikattacke erlitt.
Da die Herkunft des Geruchs unklar blieb, wurden Feuerwehr und Polizei alarmiert. Bei der Durchsuchung des Zuges wurde eine unbekannte Flüssigkeit entdeckt, die weitere Fragen aufwarf. Ermittler analysieren nun die Substanz, um ihre Beschaffenheit zu klären.
Da der Zug als nicht mehr fahrtauglich eingestuft wurde, brachten Ersatzbusse die Reisenden an ihr Ziel. Der ICE setzte seine Fahrt später ohne Fahrgäste fort.
Die Ursache für den Geruch und die Flüssigkeit ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen. Die Passagiere erreichten ihre Ziele mit Bussen, während der Zug nach der Unterbrechung leer weiterfuhr. Ob gefährliche Stoffe im Spiel waren, steht noch nicht fest, wie die Behörden mitteilten.






