Mannheim erhält 459.410 Euro aus dem ESF+ für soziale Teilhabe und Bildung
Sebastian HoffmannMannheim erhält 459.410 Euro aus dem ESF+ für soziale Teilhabe und Bildung
Mannheim erhält im Jahr 2027 vom baden-württembergischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration eine Förderung in Höhe von 459.410 Euro. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+), einem Programm, das den sozialen und wirtschaftlichen Zusammenhalt stärken soll. Nach Angaben der Verantwortlichen soll das Geld dazu beitragen, Armut zu bekämpfen, die Berufschancen zu verbessern und die Bildung in der Stadt zu unterstützen.
Der ESF+ richtet sich insbesondere an Menschen mit einem hohen Risiko für Armut und soziale Ausgrenzung. Ziel ist es, Schulabbrüche zu verhindern, die berufliche Ausbildung zu fördern und die Beschäftigungsfähigkeit zu erhöhen. Ein besonderer Fokus liegt auf Mädchen, Frauen und Menschen mit Migrationshintergrund, um ihnen den Einstieg in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt zu erleichtern.
Die Mannheimer ESF-Arbeitsgruppe hat die regionale Arbeitsmarktstrategie der Stadt für 2027 überarbeitet. Zu den Schwerpunkten zählen die Gleichstellung der Geschlechter, Chancengleichheit und die Vermeidung von Diskriminierung. Bildungsinstitutionen und Arbeitsvermittlungen können sich beim Managementteam der ESF-Arbeitsgruppe über Fördermöglichkeiten und die Strategie informieren.
Thorsten Riehle, Mannheims Bürgermeister für Wirtschaft und Soziales, bezeichnete den ESF+ als "Grundpfeiler für soziale Teilhabe in Bildung und Arbeitsmarkt". Christiane Ram, Leiterin des Amts für Wirtschaft und Strukturentwicklung, hob die Erfolge des Programms bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen und der Begleitung junger Menschen in die Berufsausbildung hervor.
Weitere Informationen zum ESF+ sind unter www.mannheim.de/esf-plus und www.esf-bw.de abrufbar. Die Förderung soll Mannheims Bemühungen unterstützen, die Integration in den Arbeitsmarkt zu stärken und soziale Ungleichheiten abzubauen. Der Erfolg des Programms wird sich an verbesserten Ausbildungsmöglichkeiten und einem besseren Zugang zum Arbeitsmarkt für benachteiligte Gruppen messen lassen.






