25 May 2026, 06:11

Meerbuscher Stadtverwaltung unterstützt Krefelder Drogenhilfe mit Cent-Spende

Mittel für die Einrichtung von Caritas Krefelds "Centspende" in der Drogenhilfe

Meerbuscher Stadtverwaltung unterstützt Krefelder Drogenhilfe mit Cent-Spende

Ein Drogenhilfezentrum in Krefeld erhält finanzielle Unterstützung von den Beschäftigten der Stadtverwaltung Meerbusch. Ihre Spende, bekannt als Cent-Spende, wird dazu beitragen, die Angebote für schwerstabhängige Menschen aufrechtzuerhalten. Das Zentrum bietet essenzielle Hilfen an, darunter einen geschützten Raum für den Drogenkonsum sowie die Deckung grundlegender Alltagsbedürfnisse.

Die Einrichtung in Krefeld betreut zwischen 50 und 80 Stammgäste. Dort können Betroffene duschen, Wäsche waschen und erhalten Verpflegung. Ein überwachter Konsumraum ermöglicht es ihnen, unter medizinischer Aufsicht und mit bereitstehenden Notfallkräften Drogen zu nehmen.

Neben dem Zentrum betreiben Caritas und Diakonie das Medi-Mobil, eine wöchentliche mobile Einheit für wohnungslose Menschen. Es bietet medizinische Versorgung und schafft Vertrauen, indem es zu festen Zeiten und Orten präsent ist.

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Jasmin Sprünken, die Leiterin des Zentrums, bedankte sich beim Personalrat der Stadt Meerbusch für die Spende. Michael Marschall, Vorsitzender des Personalrats, hofft, dass die Unterstützung die Aufmerksamkeit für die wichtige Arbeit mit benachteiligten Gruppen stärkt.

Die Mittel aus der Cent-Spende fließen in den laufenden Betrieb des Krefelder Zentrums. Das Medi-Mobil und der überwachte Konsumraum bleiben zentrale Angebote für Menschen mit Suchtproblemen und Obdachlosigkeit. Beide Initiativen sind auf kontinuierliche Förderung und den Rückhalt der Gemeinschaft angewiesen, um ihre Arbeit fortzuführen.

Quelle