Mike Amiris neue Kollektion feiert düstere L.A.-Ästhetik und persönliche Meilensteine in Paris
Sebastian HoffmannMike Amiris neue Kollektion feiert düstere L.A.-Ästhetik und persönliche Meilensteine in Paris
Designer Mike Amiri präsentierte in Paris seine neueste Kollektion – inspiriert von der rauen Seite Los Angeles’. Die Show markierte zugleich einen persönlichen Meilenstein, denn seine aus dem Iran stammenden Eltern besuchten erstmals die Pariser Fashion Week. Sein Vater, eine prägende Figur für sein Schaffen, erlebte die Präsentation zum ersten Mal live mit.
Die Kollektion eröffnete ein schlicht-eleganter Anzug in schimmerndem Kanonenmetall, angelehnt an den Film American Gigolo. Amiri verabschiedete sich von fließenden Silhouetten und setzte stattdessen auf klare Schulterlinien und hoch taillierte Hosen. Seine Entwürfe erinnerten zudem an Ryan Goslings Figur in Drive – ein weiterer Verweis auf seine Faszination für die düstere Unterwelt L.A.s.
In dieser Saison integrierte er irisierende Stoffe, die für einen mutigen, schimmernden Effekt sorgten. Neben der Mode stellte Amiri erstmals eine Fein-Schmucklinie vor und erweiterte so das Portfolio seiner Marke. Sein Markenzeichen – Hemden stets einen Knopf weiter geöffnet zu tragen – blieb als diskretes, aber prägendes Detail erhalten.
Die Show unterstrich Amiris Entwicklung als Designer, der Nostalgie mit moderner Kante verbindet. Die Anwesenheit seiner Eltern verlieh dem Debüt eine persönliche Note. Mit den neuen Richtungen der Kollektion und der Schmucklinie deutet sich weiteres Wachstum für das Label an.
