Neue Elbbrücke schafft direkte Verbindung zwischen Sachsen-Anhalt und Brandenburg
Sebastian HoffmannNeue Elbbrücke schafft direkte Verbindung zwischen Sachsen-Anhalt und Brandenburg
Neue Elbbrücke verbindet bald Sachsen-Anhalt und Brandenburg
Ein neues Brückenbauwerk über die Elbe wird künftig Sachsen-Anhalt und Brandenburg miteinander verbinden. Das Projekt markiert einen bedeutenden Schritt für die Verkehrsanbindung in der Region. Die Bauarbeiten beginnen zunächst auf brandenburgischer Seite in Wittenberge, wo sich Vertreter aus Bund, Ländern und Kommunen zu einem symbolischen Spatenstich trafen, um den Start der Arbeiten zu feiern.
Die Brücke wird Teil der Bundesstraße 189 und Geestgottberg im Landkreis Stendal mit Wittenberge im Landkreis Prignitz verbinden. Mit einer Länge von 1.109 Metern überspannt sie das Elbtal und verfügt über eine 13,8 Meter breite Fahrbahn sowie einen 3 Meter breiten Geh- und Radweg auf der Ostseite.
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder bezeichnete die Brücke als „lebenswichtige Verkehrsader“. Lydia Hüskens, Infrastrukturministerin von Sachsen-Anhalt, betonte die Vorteile des Projekts, darunter eine bessere Mobilität, optimierte Straßenverbindungen und Impulse für die regionale Entwicklung. Brandenburgs Verkehrsminister Robert Crumbach hob hervor, dass die neue Verbindung für Pendler, Unternehmen und den Tourismus im Elbtal von zentraler Bedeutung sei – zudem profitiere auch der Radverkehr von der Infrastruktur.
Die Bundesregierung fördert das Vorhaben mit rund 120 Millionen Euro. Die Fertigstellung und Freigabe für den Verkehr ist in drei Jahren geplant. Die Brücke wird nicht nur die Verkehrsanbindung zwischen den beiden Bundesländern verbessern, sondern auch die wirtschaftliche Entwicklung und den Tourismus in der Region stärken. Die Bauarbeiten laufen nun an, die Inbetriebnahme ist für 2027 vorgesehen.
