Neue Emmendinger Ausstellung beleuchtet Flucht, Migration und Spätaussiedler-Schicksale
Sebastian HoffmannNeue Emmendinger Ausstellung beleuchtet Flucht, Migration und Spätaussiedler-Schicksale
Städtisches Museum Emmendingen eröffnet neue Ausstellung zu Flucht und Migration
Das Städtische Museum Emmendingen präsentiert eine neue Ausstellung, die untersucht, wie Flucht und Migration die moderne Gesellschaft prägen. Die unter dem Titel „Nach dem Krieg: Was bleibt uns?“ stehende Schau ist das erste große Projekt unter der neuen Museumsleiterin Leni Perenčević.
Die Ausstellung wird am Sonntag, dem 21. Juni, mit einer Eröffnung um 11:15 Uhr feierlich eröffnet. Im Mittelpunkt steht die lokale Geschichte der Spätaussiedler in Emmendingen, insbesondere die Schicksal deutscher Sprachminderheiten, die nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Heimat verlassen mussten.
Themen wie Vertreibung, Identität, Erinnerung und gesellschaftlicher Zusammenhalt bilden den Kern der Präsentation. Besucher sind eingeladen, anhand der gezeigten Geschichten und Exponate über die Grundlagen des Zusammenlebens nachzudenken.
Die Ausstellung ist bis zum 8. November 2023 zu sehen. Das Museum hat mittwochs und sonntags von 14 bis 17 Uhr sowie nach Vereinbarung geöffnet.
Ziel der Schau ist es, einen Dialog über die gemeinsame Geschichte und ihre Auswirkungen auf die heutige Gesellschaft anzuregen. Über mehrere Monate hinweg bietet sie Besuchern die Möglichkeit, sich mit den Erlebnissen der Spätaussiedler und ihrem Vermächtnis auseinanderzusetzen.






