23 May 2026, 12:09

Neuer Klimaschutz-Beirat in Sachsen-Anhalt startet mit klaren Infrastruktur-Zielen

Wissenschaftlicher Beirat für Klimaschutz für neue Amtszeit ernannt - Impulse für zukunftsfähige Infrastrukturinvestitionen übergeben

Neuer Klimaschutz-Beirat in Sachsen-Anhalt startet mit klaren Infrastruktur-Zielen

Wissenschaftlicher Beirat für Klimaschutz in Sachsen-Anhalt startet neue Amtszeit ab 1. Juli 2026

Der Wissenschaftliche Beirat für Klimaschutz in Sachsen-Anhalt hat zum 1. Juli 2026 eine neue Amtszeit begonnen. Das Gremium wird die Landesregierung in Fragen der nachhaltigen Entwicklung, Energiepolitik und Klimaschutzmaßnahmen fachlich beraten. Kürzlich übergab es ein Positionspapier zum Sondervermögen Infrastrukturgesetz (Infra-SVG) an Prof. Dr. Armin Willingmann und skizzierte darin zentrale Prioritäten für die zukünftige Ausrichtung der Region.

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In der Stellungnahme betont der Beirat die Notwendigkeit, Infrastrukturprojekte mit Innovation, Energieautonomie und Klimaschutz zu verknüpfen. Klare Schwerpunkte werden für zukunftsweisende Bereiche gesetzt, darunter der Ausbau von Energie- und Wärmenetzen, die Förderung der Wasserstoffwirtschaft sowie die Verbesserung des emissionsarmen öffentlichen Verkehrs. Auch klimaresiliente Bauweisen stehen im Fokus der Empfehlungen.

Das Beratungsgremium bietet an, die Umsetzung des Sondervermögens weiterhin zu begleiten, um langfristige Vorteile für Infrastruktur und Wirtschaftswachstum zu sichern. Es rät zu Investitionen in widerstandsfähige, leistungsstarke und autarke Systeme. Die Vorschläge orientieren sich am „Klimaschutz-Fachplan“ des Landes sowie an den Erkenntnissen des Zukunfts- und Klimaschutzkongresses.

Ziel des Beirats ist es, die Zukunftsfähigkeit Sachsen-Anhalts durch wissenschaftliche Expertise zu stärken. Die Empfehlungen zielen darauf ab, die Versorgungssicherheit zu erhöhen, regionale Wertschöpfung zu fördern und den Wandel zu einer modernen, klimafreundlichen Wirtschaft voranzutreiben.

Das Positionspapier des Beirats liefert eine Roadmap für die Infrastrukturförderung im Rahmen des Infra-SVG. Prioritäten liegen dabei auf den Bereichen Energie, Verkehr und Bauwesen – allesamt darauf ausgerichtet, Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Resilienz zu verbessern. Die Landesregierung wird diese Empfehlungen nun bei der Ausgestaltung langfristiger Investitionsstrategien berücksichtigen.

Quelle