21 March 2026, 14:09

Neuwied zeigt Flagge: Zwei Wochen gegen Rassismus mit Film, Dialog und Solidarität

Plakat zum Internationalen Tag zur Beseitigung der Armut mit einem kreisförmigen Logo mit einer Hand in einem Blattkranz, fetter weißer Schrift, die 'Internationaler Tag' lautet, auf einem hellblauen Hintergrund mit einem weißen Rand.

Neuwied zeigt Flagge: Zwei Wochen gegen Rassismus mit Film, Dialog und Solidarität

Neuwied bereitet sich auf die Internationalen Wochen gegen Rassismus vor

Vom 14. bis 28. März finden in Neuwied die jährlichen Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Mit einem vielfältigen Programm wollen die Veranstaltungen Diskriminierung entgegentreten und gleichzeitig Solidarität sowie Gerechtigkeit in der Gemeinschaft fördern. Organisationen, Kulturgruppen und lokale Initiativen haben sich zusammengeschlossen, um Diskussionen, Filmvorführungen und Begegnungen anzubieten – alles offen für alle Interessierten.

Den Auftakt macht am 14. März ein Erste-Hilfe-Kurs in den Räumlichkeiten von EIRENE unter dem Motto "Erste Hilfe – Jeder kann Leben retten!" Hier werden praktische Fähigkeiten für Notfälle vermittelt.

Die offizielle Eröffnung findet am 16. März am Luisenplatz statt. Informationsstände und interaktive Aktionen führen die Besucherinnen und Besucher in die Themen der Woche ein. Zahlreiche lokale Gruppen beteiligen sich – eine genaue Anzahl der teilnehmenden Organisationen wurde jedoch nicht genannt.

Am 18. März lädt ein gemeinsames Iftar-Fastenbrechen in der Sohler Straße 57 zum Austausch und gemeinsamen Essen ein. Zwei Tage später, am 20. März, zeigt das Jugendzentrum Big House den Film "Das deutsche Volk", der sich mit dem rechtsextremen Anschlag in Hanau auseinandersetzt.

Eine Mahnwache am Engel der Kulturen am 21. März würdigt diejenigen, die in Iran für Freiheit und Demokratie kämpfen. Tags darauf, am 22. März, trifft sich die Internationale Frauengruppe im Mehrgenerationenhaus – ein Angebot für Frauen aller Herkunftsländer.

Am 25. März wird im Minski die Dokumentation "Kein Land für niemanden – Festung Europa" gezeigt, die die Schicksale von Geflüchteten an Europas Grenzen thematisiert. Den Abschluss bildet am 28. März die Veranstaltung "Keine einzige Geschichte"*, die sich mit Vielfalt und den Gefahren von Vorurteilen beschäftigt.

Aktuelle Vorfälle haben erneut die anhaltenden Herausforderungen verdeutlicht, denen Geflüchtete, Migrantinnen und Migranten sowie Menschen, die als "fremd" wahrgenommen werden, gegenüberstehen. Die Veranstaltungen setzen auf Dialog und Aufklärung, um diesen Problemen zu begegnen.

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Die Internationalen Wochen gegen Rassismus in Neuwied bieten eine Mischung aus Lernen, Reflexion und gemeinschaftlichem Engagement. Ob Filmabende oder gemeinsame Mahlzeiten – jedes Format setzt auf eigene Weise ein Zeichen gegen Diskriminierung. Die Organisatorinnen und Organisatoren hoffen, dass das Programm lokale Initiativen im Kampf gegen Rassismus und Ungleichheit stärkt.

Quelle