08 May 2026, 16:09

Niedersachsen verdoppelt Fördergelder für Starkregenvorsorge auf 11,3 Millionen Euro

Überschwemmte Straße in Hamburg, Deutschland mit Wasser auf der Straße, Polen, Schilder, Gebäuden und einer Brücke unter einem bewölkten Himmel.

Niedersachsen verdoppelt Fördergelder für Starkregenvorsorge auf 11,3 Millionen Euro

Niedersachsen stockt Unterstützung für lokale Klimaanpassung auf

Niedersachsen hat seine Förderung für die lokale Anpassung an den Klimawandel verstärkt und den Topf für Starkregenvorsorge um 6 Millionen Euro aufgestockt. Die insgesamt verfügbaren Mittel belaufen sich nun auf rund 11,3 Millionen Euro. Kommunen können Zuschüsse für die Entwicklung von Schutzkonzepten gegen Extremwetterereignisse beantragen.

In der ersten Bewerbungsrunde wurden die beantragten 5,2 Millionen Euro vollständig vergeben. Im April erhielten 46 Projekte eine Zusage, und die Bewilligungsbescheide wurden an die erfolgreichen Antragsteller verschickt. Das Land hat nun ein zweites Förderfenster geöffnet; die nächste Frist endet am 26. Februar 2027.

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Die Fördergelder decken bis zu 80 Prozent der Kosten für die Erstellung kommunaler Starkregenvorsorgepläne. Finanzschwache Gemeinden können sogar bis zu 90 Prozent der Kosten erstattet bekommen. Einzelne Kommunen erhalten maximal 150.000 Euro, während gemeinsame Vorhaben mehrerer Städte und Gemeinden mit bis zu 400.000 Euro unterstützt werden.

Umweltminister Christian Meyer betonte das Engagement des Landes für mehr Klimaresilienz. Die zusätzlichen Mittel seien ein entscheidender Schritt, um den wachsenden Herausforderungen durch Extremwetter zu begegnen. Das Programm solle sicherstellen, dass Kommunen über die notwendigen Ressourcen verfügen, um wirksam zu planen und zu handeln.

Mit der Aufstockung erhöht Niedersachsen seine Gesamtinvestitionen in die Starkregenvorsorge auf 11,3 Millionen Euro. Kommunen haben nun bis Februar 2027 Zeit, Anträge auf finanzielle Unterstützung einzureichen. Erfolgreiche Projekte werden dazu beitragen, die Widerstandsfähigkeit der Region gegen künftige klimabedingte Risiken zu stärken.

Quelle