18 April 2026, 14:14

Pytlicks Wechsel zu den Füchsen Berlin droht am Streit um Ablöse zu scheitern

Zwei Männer spielen Handball auf einem Feld, einer springt und hält den Ball, mit Zuschauern und einer Anzeigetafel im Hintergrund.

Pytlicks Wechsel zu den Füchsen Berlin droht am Streit um Ablöse zu scheitern

Simon Pytlicks geplanter Wechsel von der SG Flensburg-Handewitt zu den Füchsen Berlin stockt

Der dänische Handballstar Simon Pytlick sollte eigentlich 2027 zu den Berlinern wechseln, doch nach seiner jüngsten Kritik an der Führung der SG Flensburg-Handewitt hat sich die Lage zugespitzt. Nun stehen beide Vereine und der Spieler selbst vor einer heiklen Situation.

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Pytlick hatte die Vereinsführung Flensburgs öffentlich kritisiert, woraufhin Forderungen nach einem dringenden Gespräch mit dem Vorstand laut wurden. Seine Äußerungen erhöhen den Druck auf einen ohnehin schon angespannten Transferprozess. Die Füchse Berlin haben zwar ein lukratives Angebot vorgelegt, lehnen es aber ab, eine Ablösesumme zu zahlen, die Gerüchten zufolge über eine Million Euro liegen soll – eine Summe, die beide Seiten als unrealistisch zurückweisen.

Trotz der Pattsituation wünschen sich sowohl Pytlick als auch Berlin einen vorzeitigen Wechsel. Bisher haben jedoch noch keine offiziellen Gespräche zwischen den Vereinen stattgefunden. Mathias Gidsel, Pytlicks Nationalmannschaftskollege und künftiger Berliner Spieler, gab zu, dass die Situation "von außen betrachtet nicht gut aussieht".

Die Füchse bleiben hart: Sie wollen nicht überbezahlen für nur eine Saison. Da Pytlicks Vertrag jedoch noch bis 2027 läuft, hat Flensburg die besseren Karten – der Transfer bleibt vorerst in der Schwebe.

Der Streit dreht sich um Zeitplan und Geld, eine Lösung ist nicht in Sicht. Pytlicks Zukunft in Berlin hängt davon ab, ob Flensburg nachgibt oder Berlin sein Angebot anpasst. Bis dahin bleibt der Wechsel blockiert, und beide Seiten müssen einen Kompromiss finden, bevor es weitergeht.

Quelle