Salzgitter-Bad bekommt 38 sanierte Wohngebäude bis 2028
In Salzgitter ist ein großes Sanierungsprojekt für 38 Wohngebäude im Stadtteil Salzgitter-Bad gestartet. Die Maßnahme ist Teil einer umfassenden Initiative zur Aufwertung des Ostsiedlung-Viertels. Betroffen sind 146 Wohnungen, mit dem Ziel, das Gebiet deutlich zu modernisieren.
Die Stadt hatte die 38 Gebäude 2021 erworben, um sie grundlegend zu sanieren. 2024 billigte der Stadtrat von Salzgitter einen detaillierten Plan für die Aufwertung. Das Projekt umfasst Fassadensanierungen, Innenmodernisierungen sowie Barrierefreiheitsverbesserungen in einigen Gebäuden.
Die Häuser Rheinstraße 3 und 12 werden als Modellprojekte vollständig barrierefrei und rollstuhlgerecht umgebaut. Die Gesamtkosten der Sanierung belaufen sich auf 15,4 Millionen Euro, wobei 12,2 Millionen Euro durch Landes- und Bundeszuschüsse finanziert werden. Die Stadt sicherte sich über 50 Millionen Euro an Strukturhilfen, die das Projekt erst ermöglichen.
Oberbürgermeister Frank Klingebiel bezeichnete die Initiative als ein „wahres Leuchtturmprojekt“ für den Stadtteil. Die Arbeiten sollen bis Mitte 2028 abgeschlossen sein.
Das Vorhaben wird den Wohnungsbestand in Salzgitter-Bad grundlegend verändern, die Lebensqualität und Barrierefreiheit für die Bewohner verbessern. Die Förderung stellt sicher, dass die Sanierungen wie geplant umgesetzt werden können.
