29 June 2026, 16:09

Siemens Mobility baut Braunschweiger Standort für Schienenverkehrstechnik massiv aus

Siemens Mobility setzt auf Wachstum in Braunschweig

Siemens Mobility baut Braunschweiger Standort für Schienenverkehrstechnik massiv aus

Siemens Mobility und die Stadt Braunschweig unterzeichnen Absichtserklärung zur Erweiterung des Schienenverkehrs- und Automatisierungsstandorts

Siemens Mobility und die Stadt Braunschweig haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, um das bestehende Kompetenzzentrum für Schienenverkehrs-Signaltechnik und Automatisierung des Unternehmens auszubauen. Die Vereinbarung umfasst einen Grundstückstausch, der künftiges Wachstum und die Modernisierung des Standorts ermöglichen soll. Mit dem Projekt festigt Siemens Mobility seine globale Führungsrolle in der Schieneninfrastruktur-Technologie.

Das für die Erweiterung vorgesehene 20.000 Quadratmeter große Gelände befindet sich im gemeinsamen Besitz von Siemens Mobility und der Stadt. Eine Arbeitsgruppe wird nun die Details des Grundstückstauschs finalisieren. Zudem wird sich Siemens an künftigen städtebaulichen Wettbewerben für das Gebiet beteiligen. Durch den Tausch sichert sich das Unternehmen Flächen für neue Anlagen, darunter eine mögliche Produktionshalle, während die Stadt Land für die Entwicklung ihres Bahnstadt-Viertels erhält.

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Marc Ludwig, CEO des Bereichs Rail Infrastructure bei Siemens Mobility, bestätigte die Pläne zur Modernisierung des Braunschweiger Standorts. Die Erweiterung soll die Kapazitäten erhöhen und die Produktionsstätten auf den neuesten Stand bringen, um der weltweit steigenden Nachfrage nach digitalen Schienenverkehrslösungen gerecht zu werden. Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum bezeichnete das Projekt als „klares Bekenntnis zu Braunschweig als Wirtschaftsstandort“ und betonte dessen Bedeutung für die Sicherung lokaler Arbeitsplätze und die wirtschaftliche Stabilität der Region.

Der Grundstückstausch schafft für beide Seiten Vorteile: Siemens Mobility erhält Raum für Expansion und Modernisierung, während die Stadt ihre städtebaulichen Entwicklungspläne vorantreiben kann. Die Vereinbarung stärkt zudem die langfristigen Wirtschaftsperspektiven der Region.

Quelle