08 May 2026, 22:09

Skandalurteile im Abstiegskampf: Zwei Vereine brechen Wechselregeln – mit fatalen Folgen

Eine Gruppe von Männern in grünen T-Shirts steht auf einem Fußballfeld, einige hocken, mit einem Ball vor ihnen und einem Torpfosten rechts daneben, vor einem Hintergrund aus Bäumen, Gebäuden und Fahrzeugen.

Skandalurteile im Abstiegskampf: Zwei Vereine brechen Wechselregeln – mit fatalen Folgen

Ein Sportgericht hat den Abstiegskampf in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar durch zwei umstrittene Auswechslungsvorfälle neu geordnet. Zwei Vereine – der FC Cosmos Koblenz und der FV Diefflen – mussten Strafen hinnehmen, weil sie gegen die Regeln für Spielerwechsel verstoßen hatten. Die Urteile führten zu geänderten Spielergebnissen und einer Verschiebung in der Tabelle.

Im ersten Fall hatte der FC Cosmos Koblenz beim 2:1-Sieg gegen Rot-Weiss Koblenz einen vierten Wechselspieler eingesetzt. Das Gericht zog Cosmos zwar drei Punkte ab, ließ das Ergebnis jedoch bestehen. Dadurch blieb der Verein im Mittelfeld der Tabelle und weitab von der Abstiegszone.

Im zweiten Fall tätigte der FV Diefflen beim Spiel gegen den SC Idar-Oberstein sogar eine sechste Auswechslung. Das Gericht erklärte das ursprüngliche Ergebnis für ungültig, wertete die Partie mit 2:0 für Idar-Oberstein und setzte für Diefflen eine 0:2-Niederlage an. Durch diese Entscheidung erhielt Idar-Oberstein drei zusätzliche Punkte und überholte Diefflen in der Tabelle – bei nur noch vier ausstehenden Spieltagen.

Die unterschiedlichen Konsequenzen – einmal Punktabzug, einmal Ergebnisänderung – zeigten Inkonsistenzen in der Vorgehensweise des Gerichts auf. Die Änderungen haben den Abstiegskampf nun weiter zugespitzt und betreffen direkt Vereine aus Ludwigshafen, Dudenhofen und Eisbachtal.

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Die Entscheidungen des Gerichts haben die Ligadynamik verschoben: Der SC Idar-Oberstein liegt nun vor dem FV Diefflen. Sowohl Rot-Weiss Koblenz als auch der FC Cosmos Koblenz bleiben sicher im Mittelfeld platziert. Die letzten vier Spieltage werden zeigen, welche Mannschaften schließlich absteigen müssen.

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