Stuttgart 21: Bahnprojekt verzögert sich bis 2031 – Kosten steigen auf 11,3 Milliarden Euro
Mila SimonStuttgart 21: Bahnprojekt verzögert sich bis 2031 – Kosten steigen auf 11,3 Milliarden Euro
Stuttgart 21: Bahnprojekt verzögert sich weiter – Kosten explodieren
Das Bahnprojekt Stuttgart 21 in Deutschland sieht sich weiteren Verzögerungen und steigenden Kosten gegenüber. Ein Gericht hat nun entschieden, dass die Deutsche Bahn für alle zusätzlichen Ausgaben aufkommen muss. Das Vorhaben, das ursprünglich 2019 in Betrieb gehen sollte, erlebt seit Baubeginn 2010 immer wieder Rückschläge.
Die Arbeiten an Stuttgart 21 begannen 2010 mit einem geplanten Fertigstellungstermin für 2019. Die ursprüngliche Finanzierungsvereinbarung aus dem Jahr 2009 sah Kosten in Höhe von etwa 4,5 Milliarden Euro vor. Aktuelle Schätzungen der Deutschen Bahn belaufen sich jedoch mittlerweile auf rund 11,3 Milliarden Euro.
Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, wird die Eröffnung des neuen Durchgangsbahnhofs nun frühestens für Ende 2031 erwartet. Experten warnen, dass weitere Kostenüberschreitungen die Gesamtkosten um mindestens 2 bis 3 Milliarden Euro in die Höhe treiben könnten. Ein jüngstes Gerichtsurteil bestätigte, dass die Deutsche Bahn die gesamten zusätzlichen finanziellen Belastungen allein tragen muss.
Das Projekt liegt damit deutlich hinter dem ursprünglichen Zeitplan und Budget zurück. Die Deutsche Bahn wird alle Mehrkosten übernehmen, die sich auf Milliarden belaufen könnten. Die Fertigstellung wird nun für Ende 2031 angestrebt.






