"The Wheelie Show": Ein inklusives Tanzspektakel über Tempo und Kreativität
Emil Neumann"The Wheelie Show": Ein inklusives Tanzspektakel über Tempo und Kreativität
„The Wheelie Show“ – Ein tanzendes Spektakel über Bewegung, Tempo und Kreativität
Eine neue inklusive Tanzperformance mit dem Titel „The Wheelie Show“ hat die Bühne erobert – eine faszinierende Mischung aus Bewegung, Geschwindigkeit und schöpferischer Energie. Die Produktion vereint Tänzer:innen mit und ohne Behinderungen und erkundet sowohl die Faszination der Fortbewegung als auch den Rhythmus des modernen Lebens.
Entstanden ist die Show aus dem Tanzkurs „Rolling Good Times“, geleitet von der Choreografin Eng Kai Er und Jana Mahn. Sechs Monate lang probten, experimentierten und gestalteten die sechs Performenden gemeinsam das Stück. Herausgekommen ist eine dynamische Aufführung, die zwischen ruhigen und hochenergetischen Momenten wechseln – stets balancierend zwischen künstlerischem Anspruch und Unterhaltung.
Noch bevor sich der Vorhang hebt, ertönen Aufnahmen der Tänzer:innen, die über ihre Gedanken zu Geschwindigkeit sprechen. Dieses Thema zieht sich wie ein roter Faden durch die Show – vom wörtlichen Tempo der Bewegungen bis hin zur metaphorischen Hektik des Alltags. Die Bühne erwacht zum Leben mit Rädern: Skateboards, rollenden Koffern und sogar einem ferngesteuerten Auto.
Die Hälfte des Ensembles gleitet auf Rollschuhen über die Bühne, die andere Hälfte bewegt sich im Rollstuhl. Ihre präzisen und fließenden Duette bilden einen zentralen Bestandteil der Performance. Die Kostüme sind von Motorsportarten inspiriert – mit Anklängen an Radrennen, Motocross und Formel 1 – und unterstreichen so den energiegeladenen Geist der Show.
Die Dramaturgie hält das Publikum gefangen, indem sie zwischen stiller Reflexion und explosiver Action wechselt. Jedes Element – von der Choreografie bis zu den Requisiten – knüpft an das Thema Geschwindigkeit in all ihren Facetten an.
„The Wheelie Show“ besticht durch ihren inklusiven Ansatz und die erfinderische Nutzung von Bewegung. Indem sie Rollstühle, Skates und Alltagsgegenstände kombiniert, definiert die Performance neu, wie Tanz aussehen kann. Das Publikum verlässt den Saal mit einem frischen Blick auf Tempo – und auf die Kraft der Zusammenarbeit.






