11 April 2026, 02:09

Trumps neues Amerika: VIP-Visen, Geldscheine und ein Triumphbogen in Washington

Porträt von Thomas Jefferson, Präsident der Vereinigten Staaten, auf dem Cover des European Magazine, in einem schwarzen Anzug und weißem Hemd mit ernstem Gesichtsausdruck und zurückgekämmtem Haar.

Trumps neues Amerika: VIP-Visen, Geldscheine und ein Triumphbogen in Washington

Ehemaliger Präsident Donald Trump prägt die Vereinigten Staaten weiterhin – sowohl in politischer Hinsicht als auch symbolisch. Zu den jüngsten Initiativen zählen ein neues VIP-Visum für vermögende Ausländer, ein Redesign des 100-Dollar-Scheins sowie Pläne zur Umgestaltung der Wahrzeichen Washingtons. Diese Veränderungen spiegeln seine langjährige Gewohnheit wider, seinen Namen mit großen Projekten zu verbinden.

Trump betrat 2015 die politische Bühne, als er im Foyer des Trump Tower seine Präsidentschaftskandidatur bekannt gab. Schon vor seiner Amtszeit hatte er eine Marke um seinen Namen aufgebaut und ihn auf Hotels, Golfplätze und sogar Wodka gedruckt.

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Nun hat seine Regierung die Trump Gold Card eingeführt – ein VIP-Visum, das wohlhabenden Ausländern gegen eine Zahlung von fünf Millionen Dollar einen Aufenthaltstitel gewährt. Das Programm richtet sich an Superreiche, die einen beschleunigten Zugang zu den USA suchen.

In Washington schlägt Trump weitreichende Veränderungen des Stadtbilds vor. Geplant sind unter anderem ein neuer Ballsaal im Weißen Haus, ein Besucherzentrum und ein Triumphbogen in der Nähe des Nationalfriedhofs Arlington. Zudem benannte er eigenmächtig das Kennedy Center um – eine Entscheidung, die bei Demokraten und Kennedy-Anhängern auf Empörung stieß.

Auch finanzielle Symbole bleiben von seinem Einfluss nicht verschont. Der neue 100-Dollar-Schein, dessen Ausgabe für Juni – pünktlich zu Trumps 80. Geburtstag – vorgesehen ist, wird sowohl seine Unterschrift als auch die des Finanzministers Scott Bessent tragen. Damit wäre es das erste Mal, dass der Name eines amtierenden Präsidenten auf US-Währung erscheint. Zudem wurde eine Goldmünze im Wert von einem Dollar mit Trumps Konterfei geprägt, um den 250. Jahrestag der USA zu feiern.

Auf diplomatischer Ebene veranstaltete das Trump Institute for Peace im Februar seine erste Sitzung des Gaza-Friedensrats. Unterdessen verlieh Parlamentspräsident Mike Johnson Trump den "America First"-Preis und unterstrich damit sein politisches Erbe.

Die Trump Gold Card, die Währungsreformen und die architektonischen Pläne werden in den USA Spuren hinterlassen. Sein Name findet sich nun auf Visa, Geldscheinen und Bauwerken – und zementiert so seinen Einfluss weit über seine Amtszeit hinaus. Diese Schritte folgen einem Muster der persönlichen Markenbildung, das sich über Jahrzehnte erstreckt.

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