Vacha feiert neues Vereinsheim nach jahrelanger Planung und 1,9 Millionen Euro Investition
Mila SimonVacha feiert neues Vereinsheim nach jahrelanger Planung und 1,9 Millionen Euro Investition
Vacha feiert Meilenstein: Eröffnung des neuen Vereinsheims des VfB 1919 e.V.
Am Freitag setzte die Stadt Vacha ein wichtiges Zeichen mit der feierlichen Eröffnung des neuen Vereinsheims des VfB 1919 e.V. Das moderne Gebäude ersetzt das veraltete und baufällige Gasthaus Oechsetal, das den Anforderungen des Vereins längst nicht mehr gerecht wurde. Bei der Einweihung kamen Verantwortliche, Mitglieder und Bauleute zusammen, um den Abschluss des 1,9-Millionen-Euro-Projekts zu feiern – nach Jahren der Planung und Bauzeit.
Die Idee für einen Neubau entstand, als das alte Gebäude nicht mehr nutzbar war. Hohe Kosten ließen das Vorhaben zunächst unmöglich erscheinen. Doch die Stadt sicherte die Finanzierung durch den Verkauf eines Grundstücks für einen REWE-Supermarkt sowie öffentliche Fördergelder. 2023 bewilligte das Land Thüringen 1.204.123,16 Euro, der Wartburgkreis steuerte 50.000 Euro bei.
Die Bauarbeiten begannen im April 2024 und wurden im Mai 2026 abgeschlossen. Die Gesamtkosten beliefen sich auf rund 1,9 Millionen Euro, wobei 1,15 Millionen Euro aus Fördermitteln stammten und die Stadt etwa 720.000 Euro selbst aufbrachte. Das neue Vereinsheim ist nun das modernste öffentliche Gebäude Vachas – ausgestattet mit einer Solaranlage auf dem Dach und einer Wärmepumpe für eine energieeffiziente Nutzung.
Bei der Einweihungsfeier dankte Bürgermeister Martin Müller allen Beteiligten, insbesondere der Thüringer Staatskanzlei und dem Wartburgkreis für ihre Unterstützung. Anwesend waren Vereinsmitglieder, Stadträte, Fördergeber und Bauunternehmen. Das Vereinsheim wird künftig als zentraler Treffpunkt für den VfB Vacha dienen – inklusive der Dart-Abteilung.
Mit dem Neubau verfügt der VfB Vacha endlich über eine moderne, nachhaltige Heimat, nach Jahren in beengtem und unzureichendem Raum. Die energieeffiziente Bauweise und die erweiterte Kapazität kommen langfristig dem Verein und der gesamten Gemeinde zugute. Möglich wurde das Projekt durch eine Kombination aus öffentlichen Fördermitteln, Grundstücksverkäufen und lokaler Zusammenarbeit.






