Verwechslungen ohne Ende: Warum ich ständig für Andrea gehalten werde
Emil NeumannVerwechslungen ohne Ende: Warum ich ständig für Andrea gehalten werde
Eine Reihe kurioser Verwechslungen hat sich kürzlich ereignet – beginnend mit einem Fall von falscher Identität an einem Theaterbuffet. Doch damit nicht genug: Ein langjähriges Muster, mit einer gewissen Andrea verwechselt zu werden, tauchte auf unerwartete Weise wieder auf.
Die Vorfälle begannen während eines kurzen Hotelaufenthalts, wo die Proben für die neue Staffel von SOKO Linz stattfanden. Die erste Verwechslung passierte am Buffet, als eine Frau beharrlich behauptete, ich sei Andrea Niedetzky. Egal, wie sehr ich es abstritt – sie blieb überzeugt. Nach diesem seltsamen Zusammentreffen bestellte sie einen Hugo, einen Sprudelwein-Cocktail, und hinterließ den anhaltenden Geruch von Knoblauch.
Später, im selben Hotel, wo ich mit Katharina Stemberger für SOKO Linz probte, kam es zu einer weiteren Verwirrung. Eine Kellnerin nannte mich zunächst Andrea, bis sich herausstellte, dass sie eigentlich Angelika hieß. Der Irrtum klärte sich auf, doch die Gewohnheit, falsch identifiziert zu werden, blieb bestehen.
Das war nicht das erste Mal. Über die Jahre hinweg erhielt ich mehrfach berufliche E-Mails, die für eine Andrea bestimmt waren – eine völlig andere Person. Die wiederholten Fehler deuten auf ein Muster hin, auch wenn die Gründe unklar bleiben.
Die Vorfälle zeigen, wie schnell Identitäten verschwimmen können – sei es in flüchtigen Gesprächen oder offiziellen Schreiben. Vorerst halten die Verwechslungen an und hinterlassen eine Spur korrigierter Namen und offener Fragen. Die jüngste Verwirrung kam sogar mit dem Duft von Knoblauch und einer Getränkebestellung.






