Wadephul sieht US-Iran-Abkommen als Schritt – warnt aber vor langen Atomverhandlungen
Mila SimonWadephul sieht US-Iran-Abkommen als Schritt – warnt aber vor langen Atomverhandlungen
Außenminister Johann Wadephul hat sich zum jüngsten US-Iran-Abkommen geäußert und dieses als positive Entwicklung bezeichnet. Gleichzeitig warnte er, dass die Verhandlungen über das iranische Atomprogramm trotz des Durchbruchs voraussichtlich noch länger andauern werden.
Wadephul rechnet damit, dass die Vereinbarung am Freitag offiziell unterzeichnet wird. Die USA und der Iran werden nun direkte Gespräche führen und verzichten damit auf die bisherige Vermittlung durch Drittstaaten wie Pakistan oder Katar.
Der Minister räumte Informationslücken ein und betonte, dass die genauen Details des Abkommens noch unklar seien. Als entscheidenden Faktor für die Gesprächsbereitschaft des Irans nannte Wadephul die wachsenden militärischen und wirtschaftlichen Druckmittel, denen das Land ausgesetzt sei.
Obwohl er sich vorsichtig optimistisch zeigte, mahnte er zur Geduld. Wadephul hofft, dass das Abkommen den Weg für eine dauerhafte politische Lösung ebnen könnte.
Die Einigung markiert einen Wandel hin zu einem direkten Dialog zwischen beiden Ländern. Die offizielle Unterzeichnung ist für Freitag vorgesehen, doch der weitere Prozess erfordert noch ausführliche Verhandlungen über die nuklearen Ambitionen Irans.






