Wie das Expertenverzeichnis für Energieeffizienz nachhaltiges Bauen in Deutschland vorantreibt
Sebastian HoffmannWie das Expertenverzeichnis für Energieeffizienz nachhaltiges Bauen in Deutschland vorantreibt
Expertenverzeichnis für Energieeffizienz: Schlüsselinstrument für nachhaltiges Bauen in Deutschland
Seit seinem Start im Jahr 2011 spielt das Expertenverzeichnis für Energieeffizienz eine zentrale Rolle bei der Förderung nachhaltiger Bauprojekte. Die Plattform unterstützt Immobilienbesitzer dabei, staatliche Fördergelder zu beantragen, indem sie sie mit zertifizierten Fachleuten zusammenbringt. Ohne diese Experten bleiben Zuschüsse für Neubauten oder Sanierungen in der Regel unzugänglich.
Das Verzeichnis entstand in einer gemeinsamen Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und der KfW-Bankengruppe. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) übernahm anschließend die Verwaltung und Weiterentwicklung der Plattform, um deren Aktualität und Funktionsfähigkeit zu gewährleisten.
Seit 2023 liegt die Verantwortung für die Förderung von Neubauprojekten beim Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB). Diese Umstrukturierung spiegelt die angepasste Strategie der Bundesregierung wider, die Energieeffizienzstandards im Bausektor weiterzuentwickeln. Die genaue Zahl der im Verzeichnis gelisteten zertifizierten Experten für das Jahr 2023 wurde jedoch nicht veröffentlicht.
Nach wie vor fungiert das Expertenverzeichnis als entscheidende Schnittstelle zwischen Hausbesitzern und staatlichen Fördermitteln. Nur wer mit einem registrierten Energieeffizienz-Experten zusammenarbeitet, kann Zuschüsse für Bau- oder Sanierungsvorhaben erhalten. Das System stellt sicher, dass die Gelder ausschließlich an Projekte fließen, die strenge energetische Anforderungen erfüllen.






