WM-Fieber in Halle 4: Von Döner-Wetten bis zu bezahlten Kindergebeten für Deutschlands Sieg
Amelie HoffmannWM-Fieber in Halle 4: Von Döner-Wetten bis zu bezahlten Kindergebeten für Deutschlands Sieg
Halle 4 hat sich während der FIFA-Weltmeisterschaft in ein lebhaftes Wettzentrum verwandelt. Hier wird auf alles gewettet – von Spielausgängen bis hin zu ungewöhnlichen Dienstleistungen, darunter sogar Gebete für den Sieg. Die Begeisterung geht so weit, dass sogar Kinder für ihre „spirituelle Unterstützung“ bezahlt werden.
Besonders im Fokus stand das Eröffnungsspiel Deutschlands gegen Curaçao. Die Wetten auf den Ausgang des Spiels reichten von Einsatzangeboten wie Döner bis hin zu praktischen Belohnungen wie einem vollen Benzintank. Eine skurrile Wette betraf die kleine Hatice, die 15 Euro erhielt, um für den Sieg der deutschen Mannschaft zu beten – die schließlich mit 7:1 gewann.
Bei dieser WM wurden pro Spiel bereits über drei Dutzend Wetten abgeschlossen. Das Personal kommt kaum zur Ruhe, denn die Flut der Einsätze reißt nicht ab. Doch nicht alle Gebete und Wetten tragen Früchte, wie Franck Ribéry bei einem früheren Turnier schmerzlich erfahren musste. Trotz aller Bemühungen haben religiös geprägte Nationen den WM-Titel bisher nicht durchgehend für sich entscheiden können.
Die Weltmeisterschaft bleibt eine Quelle kreativer und mitunter ungewöhnlicher Wetten. Ob durch Gebete oder materielle Belohnungen – die Fans finden immer neue Wege, ihre Mannschaften zu unterstützen. Die hohen Einsätze und das ungebremste Treiben zeigen keine Anzeichen einer Beruhigung.
