Baugewerbe zeigt erste Erholung – doch Materialkosten bleiben hoch
Baugewerbe zeigt erste Erholungszeichen nach schwieriger Phase
Die Baubranche gibt nach einer schwierigen Zeit erste Anzeichen der Erholung. Zwar bleiben die Materialkosten auf hohem Niveau, doch in einigen Bereichen steigen die Umsätze und die Auftragseingänge wieder.
Wohnungsbau wendet das Blatt Im April lagen sowohl die Umsätze als auch die Neuaufträge erstmals seit Monaten über den Vorjahreswerten. Dennoch bleibt der kumulierte Umsatz im Wohnungsbau im Jahresvergleich bis April 4,6 Prozent unter dem Niveau von 2023.
Auch der öffentliche Hoch- und Tiefbau verzeichnete im April eine Besserung: Die Umsätze stiegen, und Behörden vergaben 2,2 Prozent mehr Aufträge als im März. Besonders der Tiefbau trug maßgeblich zum Wachstum bei und belebte alle drei Hauptsegmente der Branche.
Der Gewerbe- und Industriebau leistete ebenfalls einen Beitrag zum Umsatzplus im April. Hier stieg der Nominalumsatz um 6,8 Prozent, während die Neuaufträge um 2,6 Prozent zulegten. Insgesamt erhöhten sich die Auftragseingänge im Sektor in den ersten vier Monaten 2024 um 1,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Hohe Materialkosten bleiben Belastung Die Preise für Bitumen kletterten im Mai 2026 im Jahresvergleich um 31,2 Prozent. Die steigenden Kosten bremsen weiterhin die Auftragsentwicklung in der gesamten Branche. Der kumulierte Umsatz von Januar bis April 2024 blieb nominal auf Vorjahresniveau.
Gemischte Bilanz für die Baubranche Während Bereiche wie der Wohnungs- und der öffentliche Bau wieder wachsen, zeigen die anhaltend hohen Materialkosten und die stagnierenden Gesamtumsätze: Die Herausforderungen bleiben bestehen.
