Bergisch Gladbach stärkt Inklusion mit erweitertem Beirat und neuem Aktionsplan
Sebastian HoffmannBergisch Gladbach stärkt Inklusion mit erweitertem Beirat und neuem Aktionsplan
Der Inklusionsbeirat von Bergisch Gladbach ist von neun auf dreizehn Mitglieder angewachsen. Mit dieser Erweiterung soll die vielfältige Bevölkerungsstruktur der Stadt besser abgebildet werden, darunter auch Menschen mit Behinderungen. Der Beirat hat zudem eine neue Führung gewählt und einen überarbeiteten Aktionsplan verabschiedet, um Barrierefreiheit und Inklusion voranzutreiben.
Bis 2023 umfasste der Beirat nur neun Sitze. Nun, mit vier zusätzlichen Mitgliedern, sind erstmals auch Vertreterinnen und Vertreter mit Lernbehinderungen dabei. Diese Veränderungen bringen neue Perspektiven in die lokale Entscheidungsfindung.
Katharina Kaul von der Katholischen Jugendagentur wurde zur neuen Vorsitzenden gewählt. Uta Vossebrecker, die die Städtische Max-Bruch-Musikschule vertritt, übernahm den stellvertretenden Vorsitz. Der Beirat hat zudem Vertreterinnen und Vertreter bestimmt, die die Fachausschüsse des Stadtrats in Inklusionsfragen beraten sollen.
Der aktualisierte Inklusionsaktionsplan konzentriert sich auf den Abbau von Barrieren und die Steigerung der Sichtbarkeit von Menschen mit Behinderungen. In einfacher, leicht verständlicher Sprache verfasst, wird der Plan demnächst dem Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie und Gleichstellung (ASWDG) sowie dem Stadtrat zur endgültigen Beschlussfassung vorgelegt.
Der erweiterte Beirat verfügt nun über mehr Gewicht in der Kommunalpolitik. Mit dem neuen Aktionsplan und der breiteren Repräsentation soll Inklusion fest in den städtischen Leitlinien verankert werden. Der nächste Schritt ist die Zustimmung des Stadtrats und des ASWDG-Ausschusses.






