Mazda will 2026 mit neuen SUV-Modellen zurück an die deutsche Spitze
Mazda setzt sich für Deutschland ehrgeizige Ziele – nach einem durchwachsenen Jahr 2025. Zwar verzeichnete die Marke im vergangenen Jahr rückläufige Absatzzahlen, doch blieb sie in puncto Rentabilität deutlich vor vielen Konkurrenten. Mit zwei neuen SUV-Modellen im Gepäck will der japanische Hersteller nun bis 2026 zurück an die Spitze.
2025 sank Mazdas Absatz in Deutschland auf 40.724 Fahrzeuge, was einem Marktanteil von 1,4 Prozent entsprach. Damit setzte sich ein Rückgang fort, nachdem die Neuzulassungen von 28.000 im Jahr 2021 auf rund 45.000 im Jahr 2024 gestiegen waren. Trotz des Rückschlags blieben die Händler der Marke deutlich profitabler als der Branchendurchschnitt.
Die durchschnittliche Gewinnmarge vor Steuern bei Mazdas deutschen Vertragshändlern lag 2025 bei 2,5 Prozent – und damit deutlich über dem Branchenschnitt von 1,1 Prozent, der selbst von 1,7 Prozent im Vorjahr gefallen war. Die besten 25 Prozent der Mazda-Händler erzielten sogar eine Marge von 7,0 Prozent.
Mazdas Erfolg basiert auf starkem Kundenvertrauen und dem Fokus auf größere Geländewagen. Modelle wie der CX-60 und der CX-80 trieben die Nachfrage an, während eine sechsjährige Garantie die Werkstätten auslastet. In den vergangenen fünf Jahren hat Mazda kontinuierlich gegenüber Konkurrenten wie Kia und Hyundai aufgeholt, die entweder stagnierten oder Marktanteile verloren.
Für 2026 peilt Mazda 50.000 Neuzulassungen in Deutschland an, was den Marktanteil auf 1,8 Prozent steigern würde. Den Schub sollen zwei wichtige Neuerscheinungen bringen: die dritte Generation des CX-5 und der rein elektrische CX-6e. Mit einem durchschnittlichen Verkaufspreis von 44.500 Euro im Jahr 2025 positioniert sich Mazda klar im obersten Mittelklasse-Segment.
Mazdas deutsche Händler blieben selbst in einem schwierigen Marktumfeld profitabel. Die Konzentration auf Geländewagen, lange Garantiezeiten und höherpreisige Modelle hat die Marke abgehoben. Wenn der neue CX-5 und der CX-6e überzeugen, könnte 2026 ein starkes Comeback in Sachen Absatz und Marktanteile bringen.






