23 March 2026, 22:16

Rüdiger verteidigt seinen harten Spielstil: "Ich gehe an die Grenze – aber fair"

Ein Mann in einem hellgelben Overall und blauen Shorts springt über ein Hindernis gegen einen hellblauen Himmel mit weißen Wolken, wobei die Wörter "Seize the Competitive Edge" auf einem Buchumschlag im Hintergrund sichtbar sind.

Rüdiger verteidigt seinen harten Spielstil: "Ich gehe an die Grenze – aber fair"

Antonio Rüdiger hat nach einem jüngsten Vorfall auf dem Platz seinen robusten Spielstil verteidigt. Der deutsche Abwehrspieler räumte ein, dass einige seiner Zweikämpfe zu weit gegangen seien, betont aber, weiterhin ein verlässlicher Akteur zu bleiben. Seine Bilanz spricht für sich: In neun Jahren als Profi hat er noch nie eine Rote Karte gesehen.

Beim Spiel gegen Getafe traf Rüdiger den Gegner Diego Rico im Gesicht, während dieser am Boden lag. Rico reagierte heftig, doch der Verteidiger behauptete später, die Situation sei übertrieben dargestellt worden. Rüdiger gab zu, dass sein Spiel oft an die Grenzen gehe, argumentierte jedoch, dies gehöre zu seiner kompromisslosen Defensivarbeit.

Er beschrieb seinen Stil als intensiv und psychologisch durchdacht – mit Hilfe von Videoanalysen studiere er Gegner im Voraus, um früh körperlich Präsenz zu zeigen. Trotz Kritik hält er seine Methoden für wirksam und in der Spitzensport-Welt für notwendig. In der Nationalmannschaft belegt er aktuell Platz drei unter den Innenverteidigern.

Zudem forderte Rüdiger, dass Deutschland für künftige Turniere eine kompromisslosere und geschlossenere Mentalität brauche. Er übernahm Verantwortung für frühere Fehler, verwies aber auf seine langjährige Disziplin – keine Rote Karte in der Karriere – als Beleg dafür, dass er kein Risikofaktor sei.

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Die Äußerungen des Abwehrspielers kommen zu einer Zeit, in der er seinen Ruf als harter, aber fairer Kämpfer mit einer makellosen Disziplinbilanz in Einklang bringen muss. Sein Plädoyer für eine aggressivere Spielphilosophie der deutschen Mannschaft spiegelt dabei seine eigene Einstellung wider. Unterdessen bleibt seine Spielweise unter Fans und Experten umstritten.

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