11 June 2026, 16:09

Niedersachsen bricht CO₂-Rekord: 32,9 Prozent weniger Emissionen seit 1990

Niedersachsen meldet neuen Rekord bei der Reduzierung der Treibhausgasemissionen

Niedersachsen bricht CO₂-Rekord: 32,9 Prozent weniger Emissionen seit 1990

Niedersachsen verzeichnet neuen Rekord bei der Senkung der energiebedingten CO₂-Emissionen

2023 sanken die Treibhausgasemissionen des Landes auf 51,6 Millionen Tonnen – den niedrigsten Stand bisher. Umweltminister Christian Meyer gab die Erfolge am Mittwoch bekannt.

Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Rückgang um 9,6 Prozent. Seit 1990 hat Niedersachsen seine Emissionen sogar um 32,9 Prozent reduziert. Gleichzeitig treibt das Land den Ausbau erneuerbarer Energien voran: Bis 2025 soll der gesamte Strombedarf aus grünen Quellen gedeckt werden.

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Die Genehmigungen für Windkraftanlagen erreichten Rekordzahlen, und die Photovoltaik-Leistung stieg auf etwa 10,5 Gigawatt. Das SALCOS-Projekt der Salzgitter AG könnte, sobald es voll läuft, jährlich 7,6 Millionen Tonnen CO₂ einsparen.

Meyer verwies auf geplante Klimaschutzinvestitionen in Höhe von 32 Milliarden Euro in Niedersachsen. Gleichzeitig warnte er, dass geplante Änderungen des Bundes an den Wärmeplanungsvorgaben und dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) Planungssicherheit gefährden könnten.

Ebenfalls am Mittwoch veröffentlichte der Landesrechnungshof seinen Jahresbericht. Zwar forderte er mehr Klimaschutzmaßnahmen, berücksichtigte dabei jedoch nicht die aktuellen Emissionsdaten von 2023.

Der neue Emissionsrekord zeigt, dass Niedersachsen auf gutem Weg ist, seine Klimaziele zu erreichen. Mit dem Ausbau der Erneuerbaren und Industrieprojekten wie SALCOS will das Land die Reduktionen weiter vorantreiben. Bundesweite politische Weichenstellungen könnten jedoch künftige Investitionen und Planungen beeinflussen.

Quelle