Sachsen-Anhalt setzt zunehmend auf ausländische Fachkräfte gegen Personalmangel
Sebastian HoffmannSachsen-Anhalt setzt zunehmend auf ausländische Fachkräfte gegen Personalmangel
Sachsen-Anhalt verzeichnet einen stetigen Anstieg an Unternehmen, die ausländische Arbeitskräfte einstellen
Mittlerweile stammen fast 9 Prozent der Beschäftigten in der Region aus dem Ausland. Der Trend spiegelt eine wachsende Abhängigkeit von internationaler Arbeitskraft wider, um Lücken auf dem Arbeitsmarkt zu schließen.
Die Zahl der Betriebe, die ausländische Mitarbeiter beschäftigen, ist in Sachsen-Anhalt deutlich gestiegen. Seit 2015 hat sich die Zahl mehr als verdoppelt, zwischen 2020 und 2025 wurde ein Anstieg um 43 Prozent verzeichnet. Aktuell stellt jedes vierte Unternehmen in der Region internationale Fachkräfte ein.
Vor allem größere Unternehmen treiben diese Entwicklung voran, da sie eher dazu neigen, Arbeitskräfte aus dem Ausland zu rekrutieren. Dennoch beschäftigen noch fast drei Viertel der Betriebe keine ausländischen Mitarbeiter. Innerhalb des letzten Jahrzehnts hat sich die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Ausländer vervierfacht.
Die Regionaldirektorin der Bundesagentur für Arbeit für Sachsen-Anhalt–Thüringen betont, dass Zuwanderung für den lokalen Arbeitsmarkt von entscheidender Bedeutung sei. Immer mehr Unternehmen setzen auf ausländische Arbeitskräfte, um langfristige Personalengpässe zu überwinden.
Die Integration internationaler Mitarbeiter in den Arbeitsmarkt ist inzwischen ein zentrales Anliegen für Sachsen-Anhalt. Der Arbeitsmarkt der Region befindet sich im Wandel, da mehr Betriebe die Notwendigkeit ausländischer Fachkräfte erkennen. Dieser Trend wird voraussichtlich auch in den kommenden Jahren die Beschäftigungsentwicklung prägen.






