04 April 2026, 12:08

Waghalsige Flucht durchs Ruhrgebiet: Raser stellt Polizei auf Hochgeschwindigkeitsjagd

Weißes Polizeifahrzeug mit "Polizei"-Aufschrift vor einer Reihe fahrender Fahrzeuge auf einer von Gras und Bäumen gesäumten Straße außerhalb der Stadt.

Waghalsige Flucht durchs Ruhrgebiet: Raser stellt Polizei auf Hochgeschwindigkeitsjagd

27-Jähriger flüchtet mit Hochgeschwindigkeitsjagd durchs Ruhrgebiet – Polizei nimmt Raser fest

Ein 27-jähriger Autofahrer führte die Polizei auf eine waghalsige Verfolgungsjagd durch das Ruhrgebiet, nachdem er sich weigerte, für eine Kontrolle anzuhalten. Der Vorfall begann in Bottrop, wo der Mann – der den Behörden bereits bekannt war – mit einem BMW 218i bei überhöhter Geschwindigkeit auffiel. Nun wurden gegen ihn Strafanzeigen wegen illegaler Straßenrennen und mehrfacher Verkehrsverstöße eingereicht.

Die Flucht startete auf der Artur-Ladebeck-Straße, wo der BMW in einer 50er-Zone mit 90 km/h unterwegs war. Uniformierte Beamte forderten den Fahrer mit Blaulicht und dem üblichen Handzeichen "Polizei – Halt!" zum Anhalten auf. Statt zu bremsen, gab der Mann jedoch Gas und löste damit eine Verfolgungsjagd aus, die sich durch Bottrop, Oberhausen und Essen zog.

Über 20 Streifenwagen waren schließlich im Einsatz, während der BMW rücksichtslos durch den Verkehr schoss, rote Ampeln ignorierte und sogar ohne anzuhalten rechts in die Obernstraße abbog. Zu einem Zeitpunkt fuhr der Mann sogar mit einer platten Reifen weiter, nachdem er ein Rad verloren hatte – dabei beschädigte er zwei Polizeifahrzeuge. Später verlagerte sich die Jagd auf die Autobahn OWD, wo weitere Einheiten hinzukamen.

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Erst an einer roten Ampel in der Nähe des Adenauerplatzes hielt der Fahrer kurz inne, um dann erneut zu fliehen. Schließlich konnte er auf der Waldbreede festgenommen werden, nachdem er die Autobahn an der Abfahrt Quelle verlassen hatte. Bei der Befragung gab er zu, die Polizeisignale gesehen zu haben, behauptete jedoch, er habe angenommen, es handele sich um einen Raubüberfall.

Der Mann, ein Bielefelder mit türkischer und serbisch-montenegrinischer Staatsangehörigkeit, muss sich nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Flucht vor der Polizei verantworten. Der Vorfall führte zu einem Strafverfahren wegen illegaler Autorennen und mehrfacher Verkehrsdelikte. Laut Polizei gab es keine schweren Verletzten, allerdings wurden zwei Streifenwagen beschädigt. Die Ermittlungen zur Verfolgungsjagd dauern an.

Quelle