Warum wir nur drei Meinungen pro Tag brauchen – ein humorvoller Vorschlag
Mila SimonWarum wir nur drei Meinungen pro Tag brauchen – ein humorvoller Vorschlag
Meinungen scheinen heutzutage allgegenwärtig zu sein. Talkshows, Podcasts und Online-Foren produzieren sie unablässig für den öffentlichen Konsum. Die Welt wird sie nie ausgehen, und es wird immer seltener, dass Menschen ihre Ansichten für sich behalten.
Die Autorin oder der Autor erlebte kürzlich eine Woche, in der der Kopf überflutet wurde von Meinungen zu unzähligen Themen. Selbst die Natur stellte sie sich vor, als würde sie unerbittlich über die Menschheit urteilen.
Als spielerische Lösung schlug sie oder er vor, jede Person auf nur drei Meinungen pro Tag zu beschränken. Wer dagegen verstößt, bräuchte die unwahrscheinliche Genehmigung eines Rebhuhns. Skeptisch bleibt die Autorin oder der Autor übrigens auch gegenüber dem Trend des achtsamen Atmens – trotz dessen wachsender Beliebtheit.
Eine Theorie besagt, dass Menschen Trost in der Natur suchen, weil sie kein Urteil fällt. Doch der humorvolle Ansatz der Autorin oder des Autors deutet an, dass selbst die Natur ihre stillen Vorbehalte haben könnte.
Die Idee, Meinungen zu rationieren, unterstreicht, wie überwältigend der ständige Strom an Standpunkten wirken kann. Während manche in der vermeintlichen Neutralität der Natur Trost finden, schlägt die spielerische Beschränkung der Autorin oder des Autors einen leichteren Umgang damit vor. Die Debatte darüber, ob man Meinungen teilen oder zurückhalten sollte, zeigt jedoch keine Anzeichen einer Beruhigung.
