27 April 2026, 14:15

Wolfsangriff in Thüringen: Sechs Schafe tot – Schäfer fordern strengere Regeln

Eine bewaldete Landschaft mit einer Herde Schafe im Vordergrund, umgeben von Bäumen und Pflanzen, und Text unten.

Wolfsangriff in Thüringen: Sechs Schafe tot – Schäfer fordern strengere Regeln

Wolfsangriff auf Schafherde in Thüringen: Sechs Tiere tot, weitere schwer verletzt

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In der Nähe von Urnshausen in Thüringen ist am Wochenende eine Schafherde angegriffen worden. Sechs Mutterschafe starben, weitere wurden schwer verletzt. Der Oberhirte Egon Specht entdeckte das blutige Szenario am Sonntagmorgen. Die Familie vermutet, dass Wölfe für den Angriff verantwortlich sind.

Specht stieß auf die verletzten und toten Tiere, als er seine Herde kontrollierte. Sechs Mutterschafe waren tot, zwei weitere wiesen schwere Bisswunden auf. Die überlebenden Tiere benötigten dringend tierärztliche Versorgung.

Die Schäfer meldeten den Vorfall dem Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz, genauer dem dortigen Kompetenzzentrum für Wölfe, Biber und Luchse. Aufgrund des Ausmaßes der Verletzungen gehen sie von einem Angriff mehrerer Wölfe aus. Jedes verlorene Schaf steht für Jahre der Zucht und Pflege – der Vorfall bedeutet für die Familie einen erheblichen finanziellen Verlust.

Die Familie Specht wies zudem auf die übergeordneten Folgen solcher Angriffe hin: Ihre Schafhaltung trage maßgeblich zur Erhaltung der offenen Kulturlandschaft der Rhön bei. Inzwischen fordern viele Tierhalter in der Region klarere gesetzliche Regelungen im Umgang mit Wölfen, die ihre Nutztiere bedrohen.

Der Angriff hat die Schäfer mit hohen Verlusten zurückgelassen und bei anderen Landwirten Besorgnis ausgelöst. Seit dem Vorfall mehren sich die Rufe nach strengeren Vorschriften für den Umgang mit Problemwölfen. Die Behörden sind informiert und werden voraussichtlich weitere Ermittlungen aufnehmen.

Quelle