Friedensnobelpreis für Machado – während Bayreuth um seine Zukunft bangt
Friedensnobelpreis für Machado – während Bayreuth um seine Zukunft bangt
Die venezolanische Aktivistin und Politikerin María Corina Machado wurde mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Unterdessen kämpft das Bayreuther Festspielhaus mit finanziellen Herausforderungen, und beim GEMA-Reformvorhaben zur Abschaffung der Trennung zwischen E- und U-Musik gab es einen Rückschlag.
Machado, bekannt für ihren Widerstand gegen das Regime von Nicolás Maduro, erhielt die renommierte Auszeichnung für ihr unermüdliches Engagement für Demokratie und Menschenrechte in Venezuela. Die Pianistin Gabriela Montero, ebenfalls eine scharfe Kritikerin der venezolanischen Regierung, dürfte Machados Haltung teilen, wonach die späte und vage Distanzierung des Dirigenten Gustavo Dudamel vom Regime zu wenig überzeugend wirkt.
In der Musikbranche scheiterte im Mai 2025 der Versuch der GEMA, die Trennung zwischen ernster (E-) und unterhaltender (U-) Musik abzuschaffen. Der Komponist Moritz Eggert hatte sich für eine gerechtere Verteilung der Einnahmen und einen transparenten Reformprozess eingesetzt.
Das Bayreuther Festspielhaus, das weltberühmte Opernfestival, steht wegen anstehender Lohnerhöhungen unter finanziellen Druck – die jährlichen Mehrkosten werden auf rund 1,2 Millionen Euro geschätzt. Der Freistaat Bayern ist zwar bereit, diese Zusatzkosten zu tragen, benötigt dafür aber die Zustimmung der Bundesregierung. Ohne diese könnte das Festival 2028 aus finanziellen Gründen abgesagt werden. Auch die Gesellschafterstruktur des Festspielhauses könnte die Kompensation der Lohnkosten erschweren.
Trotz dieser Herausforderungen wird die beliebte Kolumne mit den Briefen von Franz Josef Wagner auf BackstageClassical weitergeführt.
Mit dem Friedensnobelpreis für María Corina Machado werden ihre bedeutenden Verdienste um Demokratie und Menschenrechte in Venezuela gewürdigt. Gleichzeitig hängt die Zukunft der Bayreuther Festspiele wegen finanzieller Engpässe in der Schwebe – die Entscheidung über Bundesmittel bleibt abzuwarten.
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