Regionalverkehr in Deutschland: Qualität sinkt trotz Milliardeninvestitionen der Deutschen Bahn
Regionalverkehr in Deutschland: Qualität sinkt trotz Milliardeninvestitionen der Deutschen Bahn
Qualität des Regional- und Nahverkehrs in Deutschland leicht rückläufig
In der ersten Jahreshälfte 2025 hat die Qualität der regionalen und lokalen Bahnverbindungen in Deutschland einen leichten Rückgang verzeichnet. Zwar gab es in einigen Bereichen geringe Verbesserungen, insgesamt blieb die Leistung jedoch hinter den Vorjahren zurück. Die aktuellen Rankings zeigen weiterhin Probleme bei Pünktlichkeit, Sauberkeit und Zufriedenheit der Fahrgäste in vielen Netzen.
Die durchschnittliche Bewertung für Regional- und Nahverkehrsdienste liegt nun bei 48 von 100 Punkten. Nur 15 von 70 Netzen erreichten mehr als 50 Punkte. Die Pünktlichkeit sank auf 77,93 Prozent – ein Rückgang im Vergleich zu früheren Jahren –, während die Zuverlässigkeit im Schnitt leicht zunahm. Die Sauberkeitsbewertungen verschlechterten sich in fast allen Regionen, was die Frustration der Fahrgäste zusätzlich steigert.
Baden-Württemberg bildete eine der wenigen Ausnahmen: Die Regionalbahnen erhielten hier eine leicht bessere Zufriedenheitsnote von 2,5. Die Deutsche Bahn/DB Regio blieb indes der Spitzenreiter und erreichte im Regionalverkehr eine Pünktlichkeit von 88 bis 89 Prozent. Das Unternehmen festigte zudem seine Position als größter Busanbieter Deutschlands mit 561 Millionen Fahrgästen im Jahr 2024. Dieser Erfolg folgt auf massive Investitionen – allein 2025 über 19 Milliarden Euro – in Infrastrukturmodernisierungen, darunter digitale Signaltechnik (ETCS), neue Leitstellen und die Aufwertung von Bahnhöfen. Ein Flottenerneuerungsprogramm brachte zudem mehr als 3.000 neue Elektro- oder Hybridbusse sowie moderne Regionalzüge auf die Schienen. Trotz dieser Anstrengungen bestehen weiterhin strukturelle Probleme: Marode Infrastruktur, mangelhaft koordinierte Baustellen und Personalengpässe sorgen nach wie vor für Betriebsstörungen.
Verkehrsminister Winfried Hermann verwies auf die Herausforderungen des Sektors, darunter steigende Fahrgastzahlen, überalterte Infrastruktur und begrenzte Finanzmittel. Da ab 2026 umfangreiche Gleisarbeiten anstehen, sind weitere Beeinträchtigungen zu erwarten – sofern nicht bessere Planung und Kommunikation gewährleistet werden. Experten fordern klarere Informationen über baubedingte Verspätungen sowie zuverlässigere Ersatzfahrpläne. Ohne solche Maßnahmen müssen Reisende auch in den kommenden Jahren mit anhaltenden Unannehmlichkeiten rechnen.
Die aktuellen Rankings zeichnen ein gemischtes Bild der regionalen Bahnverbindungen in Deutschland. Zwar haben einige Netze Fortschritte gemacht, doch Pünktlichkeit und Sauberkeit bleiben zentrale Schwachstellen. Angesichts der zunehmenden Baumaßnahmen sind Verkehrsunternehmen und Behörden nun gefordert, schnell zu handeln, um die Auswirkungen auf die Fahrgäste zu begrenzen und einen weiteren Qualitätsverlust zu verhindern.
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