CDU in Baden-Württemberg stellt Grüne vor ultimative Koalitionsbedingungen
CDU-Vertreter Bäumler: Özdemir muss das CDU-Programm übernehmen - CDU in Baden-Württemberg stellt Grüne vor ultimative Koalitionsbedingungen
Koalitionsgespräche in Baden-Württemberg nehmen scharfe Wendung: CDU-Stellvertreter Christian Bäumler stellt Grüne vor harte Forderungen
Die Koalitionsverhandlungen in Baden-Württemberg haben eine abrupt konfrontative Richtung genommen, nachdem der CDU-Vorstandsmitglied Christian Bäumler den Grünen strenge Bedingungen für eine mögliche Regierungszusammenarbeit diktiert hat. Nach der knappen Wahlniederlage pocht die CDU auf weitreichende Zugeständnisse – darunter die Kontrolle über Schlüsselpersonalentscheidungen sowie ein Vetorecht bei politischen Weichenstellungen. Bäumler besteht darauf, dass die Grünen das vollständige Regierungsprogramm der Union übernehmen müssen, soll die Koalition Bestand haben.
Im Mittelpunkt von Bäumlers Forderungen steht die Verhinderung einer Überstimmung der CDU in künftigen Kabinettssitzungen. Er verlangt eine paritätische Aufteilung der Ministerposten zwischen beiden Parteien sowie verfahrensrechtliche Regelungen, die es dem Ministerpräsidenten unmöglich machen, im Bundesrat gegen die CDU-Position zu stimmen. Zudem beansprucht die Partei das alleinige Recht, in ihren Zuständigkeitsbereichen Beamte und Richter zu ernennen.
Als Verhandlungsgrundlage zieht die CDU Äußerungen des grünen Spitzenkandidaten Cem Özdemir aus dem Wahlkampf heran. Bäumler argumentiert, dass dessen Zusagen – etwa der Verzicht auf das Aus für Verbrennermotoren oder eine Verschärfung der Migrationspolitik – nun verbindliche grüne Politik werden müssten. Die CDU erstellt derzeit eine Liste dieser Statements und erwartet deren bedingungslose Übernahme – ohne weitere Diskussion.
Die Beziehungen zwischen den Parteien bleiben angespannt. Die CDU wirft den Grünen weiterhin eine "schmutzige Wahlkampfführung" vor und fordert von Özdemir eine öffentliche Entschuldigung. Dies steht im krassen Gegensatz zu früheren Verhandlungen, in denen die CDU noch eine "Partnerschaft auf Augenhöhe" mit den Grünen einging – selbst unter grüner Führung. Damals war die Koalition nach der letzten Landtagswahl verlängert worden, nachdem Özdemir die Initiative ergriffen und die CDU zur Zusammenarbeit bewegt hatte.
Die unnachgiebige Haltung der CDU spiegelt ihren Willen wider, trotz des knappen Wahlverlusts die nächste Regierung maßgeblich zu prägen. Sollten die Grünen die Forderungen zurückweisen, könnte die Koalition noch vor dem offiziellen Start der Verhandlungen scheitern. Das Ergebnis wird entscheiden, ob das grün-schwarze Bündnis in Baden-Württemberg fortbesteht – oder endgültig zerbricht.
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