Heidelberger Studierende setzen mare nostrum in bewegende Worte um
Heidelberger Studierende setzen mare nostrum in bewegende Worte um
Internationale Studierende der Universität Heidelberg haben sich mit einer eindrucksvollen Kunstinstallation auseinandergesetzt, die sich mit Migration und Verlust beschäftigt. Durch Gedichte und kurze Texte setzten sie sich mit mare nostrum auseinander – einem Werk des Künstlers Markus Kaesler, das den Menschen gedenkt, die bei der Überquerung des Mittelmeers ums Leben kamen. Ihre kreativen Reaktionen werden bei einer öffentlichen Veranstaltung präsentiert.
Die Installation mare nostrum besteht aus 2.749 Einzelbildern, von denen jedes ein Leben symbolisiert, das bei der Mittelmeerüberquerung verloren ging oder vermisst wird. Studierende aus aller Welt, die am Internationalen Studienzentrum Heidelberg lernen, beschäftigten sich über Kaeslers Werk mit den Themen Flucht und Vertreibung. Ihre Reflexionen – auf Deutsch verfasst – werden am 12. März 2026 um 18:00 Uhr im Max-Weber-Haus (Ziegelhäuser Landstraße 17) im Rahmen einer interaktiven Lesung vorgestellt.
Die Veranstaltung ist Teil der Internationalen Wochen gegen Rassismus in Heidelberg, die vom 11. bis 29. März 2026 stattfinden. Organisiert vom Interkulturellen Zentrum der Stadt und lokalen Partnern, fördert das Festival den Dialog über Migration und kulturelle Vielfalt. Markus Kaesler selbst wird an der Lesung teilnehmen und mit den Studierenden über ihre künstlerischen Auseinandersetzungen ins Gespräch kommen.
Das Internationale Studienzentrum bereitet ausländische Studierende mit ausländischen Abschlüssen auf das akademische Leben in Deutschland vor und vermittelt sprachliche sowie fachspezifische Kompetenzen. Dieses Projekt ermöglichte es den Teilnehmenden, ihre vielfältigen kulturellen Perspektiven in die Diskussion über Migration einzubringen und so die Wirkung von Kaeslers Installation zu vertiefen.
Die Lesung präsentiert die schriftlichen Reaktionen der Studierenden auf mare nostrum und verbindet persönliche Reflexionen mit den übergreifenden Themen von Migration. Als Teil der Internationalen Wochen gegen Rassismus zeigt die Veranstaltung, wie Kunst das interkulturelle Verständnis fördern kann. Die Anwesenheit Kaeslers wird zudem die Verbindung zwischen dem künstlerischen Schaffensprozess und seiner gesellschaftlichen Relevanz stärken.
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