"Opferpopp 2.0": Wie das Thalia Theater Halle vergessene Schicksale ins Rampenlicht holt
"Opferpopp 2.0": Wie das Thalia Theater Halle vergessene Schicksale ins Rampenlicht holt
"Opferpopp 2.0 – Ein Requiem": Eine immersive Theaterinstallation feiert am 5. März 2026 Premiere im Thalia Theater Halle. Am 5. März 2026 eröffnet im Thalia Theater Halle die immersive Theaterinstallation "Opferpopp 2.0 – Ein Requiem". Die Produktion knüpft an das Leben junger Laien-Schauspieler:innen aus dem ursprünglichen Stück "Opferpopp" von 2007 an und erkundet, was aus ihnen wurde, nachdem sie früh mit Gewalt und Vernachlässigung konfrontiert waren. Das Projekt versteht sich als "Denkmal für die Getilgten" und untersucht verschwundene Biografien sowie die Leerstellen, die die Zeit hinterlässt. Gleichzeitig ehrt es Alexander Kluth, ein ehemaliges Ensemblemitglied, das inzwischen verstorben ist, indem der temporäre Veranstaltungsort nach ihm benannt wird: "Klubhaus Kluth". Die Installation ist Teil der Reihe "ERINNERN IST HEIMAT", inszeniert von Mirko Borscht und dem Videokünstler Hannes Hesse. Sie kehren zu den Geschichten der jungen Darsteller:innen zurück, die vor fast zwei Jahrzehnten ihre Kämpfe auf der Bühne teilten. Öffentliche Aufzeichnungen geben kaum Auskunft über ihren weiteren Lebensweg – ob sie Karrieren verfolgten, sich sozial integrierten oder eigene Projekte starteten. "Opferpopp 2.0" will diese Stille füllen. Das Publikum betritt das "Klubhaus Kluth", einen Hybridraum aus Ausstellung, Club und Performance. Besucher:innen können sich frei bewegen, ein digitales Archiv erkunden, Musik hören oder an Gesprächen teilnehmen. An zwölf Abenden bis zum 22. März steht jeweils ein anderes Thema im Mittelpunkt – stets mit dem Ziel, Klischees über "Problemkinder" und die langfristigen Folgen von Gewalt zu hinterfragen. Das Projekt richtet sich gezielt an junge Menschen ab 14 Jahren und schafft einen Gegenraum, in dem ihre Stimmen und Erfahrungen im Zentrum stehen – fernab von Vorurteilen oder Klischees. Die Installation wird an zwölf Terminen im nt-Schaufenster in Halle gezeigt. Sie verbindet Live-Theater, Archivmaterial und interaktive Elemente, um vergessene Geschichten zu rekonstruieren. Indem der Raum Alexander Kluth gewidmet und für neue Generationen geöffnet wird, spannt das Projekt einen Bogen zwischen Vergangenheit und Gegenwart – und verwandelt Abwesenheit in ein gemeinsames Gedenken.
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