Europas Medizintechnik kämpft mit überbordender Bürokratie – Baden-Württemberg drängt auf MDR-Reformen
Europas Medizintechnik kämpft mit überbordender Bürokratie – Baden-Württemberg drängt auf MDR-Reformen
Europa bleibt Spitzenreiter in der Medizintechnik
Europa ist seit langem eine führende Kraft in der Medizintechnik: 2023 steuerte die Branche hier 4,5 Milliarden Euro zur Bruttowertschöpfung bei und beschäftigte über 54.000 Menschen. Das Wirtschaftsministerium des Landes setzt sich seit Jahren für Anpassungen der EU-Vorschriften ein, die die Branche seit 2017 belasten.
Die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR) und die Verordnung über In-vitro-Diagnostika (IVDR) wurden 2017 eingeführt, um höhere Standards für Sicherheit und Leistung durchzusetzen. Doch die komplexen Regelungen überfordern viele Unternehmen, bremsen Innovationen und treiben die Kosten in die Höhe.
Schon 2021 reichte das baden-württembergische Wirtschaftsministerium Reformvorschläge bei der Europäischen Kommission ein. Zwar liegt bisher kein offizielles Reformdokument vor, doch das Ministerium hofft weiterhin auf Nachbesserungen.
Auf der regularia in Tuttlingen betonte Michael Kleiner, Amtschef im Ministerium, die Dringlichkeit der Reformen. Die beharrlichen Forderungen des Landes hätten in Brüssel endlich Gehör gefunden, so Kleiner. Die Konferenz selbst dient als wichtige Plattform, um Branchenvertreter und Entscheidungsträger zusammenzubringen und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.
Kleiner unterstrich, dass schlankere Regelungen nicht nur Innovationen fördern, sondern auch die Patientensicherheit und die globale Position der Branche stärken würden. Nun wartet das Ministerium auf konkrete Schritte seitens der EU-Behörden.
Ziel der geplanten Reformen ist es, bürokratische Hürden abzubauen, ohne die hohen Sicherheitsstandards zu gefährden. Sollten sie umgesetzt werden, könnten sie die Belastung für Medizintechnikunternehmen in Europa und darüber hinaus verringern. Die Region bleibt weiter entschlossen, zügige Änderungen voranzutreiben, um ihre prosperierende Branche zu unterstützen.
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