Miss-Germany-Finale: Warum zwei Finalistinnen rassistische Hasswellen auslösen
"Wir atmen auch durch die Nase" - "Miss Germany" mit Kopftuch - Miss-Germany-Finale: Warum zwei Finalistinnen rassistische Hasswellen auslösen
Deutschland krönt am Samstag seine neue Miss Germany – ein Wettbewerb, der bereits für Diskussionen sorgt
Unter den neun Finalistinnen stehen zwei Frauen – Büşra Sayed und Amina Ben Bouzid – in der Kritik, weil sie von manchen nicht als "deutsch genug" wahrgenommen werden. Beide tragen ein Kopftuch und haben sich gegen die rassistischen Anfeindungen ausgesprochen, die sie seit ihrem Einzug ins Finale erfahren.
Doch bei dem Wettbewerb geht es längst nicht mehr um klassische Schönheitsideale. Die Veranstalter suchen vielmehr nach zukünftigen Führungspersönlichkeiten – einige der Finalistinnen haben bereits in Wissenschaft und Wirtschaft von sich reden gemacht.
Die neun Kandidatinnen treten in verschiedenen Kategorien an: Sayed ist im Bereich "Female Founder" (Gründerin) nominiert, Ben Bouzid in "Female Leader" (Führungskraft). Beide berichten von einer Welle rassistischer und sexistischer Kommentare seit ihrer Auswahl. Sayed betont, dass etwa 90 Prozent der Hassbotschaften von Männern stammen. Sie hinterfragt, ob Deutschsein durch das Äußere definiert werde, und bezeichnet die Kritik als absurd.
Ben Bouzid sieht ihre Teilnahme als Ehre und Privileg und hofft, damit anderen den Weg zu ebnen. Beide Frauen stellen klar: Sie sind Deutsch – trotz aller Kontroversen.
Der Wettbewerb spiegelt auch die vielfältigen Hintergründe der Teilnehmerinnen wider. Zwei der neun Finalistinnen haben Karriere in Wissenschaft und Technik gemacht: Die Biologin Amelie Reigl züchtet in Labors menschliche Haut, um Tierversuche zu reduzieren, und Anne Bäumler ist Führungskraft bei der Drogeriekette dm und verantwortet ein Team von über 800 Mitarbeitenden. Die Organisatoren betonen, dass sie keine Beauty-Influencerinnen, sondern künftige DAX-Vorständinnen und erfolgreiche Unternehmerinnen suchen.
Das Finale der Miss Germany 2026 findet an diesem Wochenende statt, die Siegerinnen werden vor einem nationalen Publikum bekannt gegeben. Die Veranstaltung lenkt bereits jetzt den Blick auf Fragen von Identität, Repräsentation und den Wandel von Führung in Deutschland. Im Mittelpunkt des Wettbewerbs bleiben jedoch die Leistungen der Finalistinnen in Wissenschaft, Wirtschaft und gesellschaftlichem Engagement.
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