Ulm feiert historischen Kriminalitätsrückgang – doch die Arbeit geht weiter
Ulm feiert historischen Kriminalitätsrückgang – doch die Arbeit geht weiter
Kriminalität in Ulm sinkt 2025 drastisch – Rückgang um 10,7 Prozent
In Ulm ist die Kriminalität im Jahr 2025 deutlich zurückgegangen: Die gemeldeten Straftaten verringerten sich um 10,7 Prozent. Damit belegt die Stadt nun den dritten Platz unter den 13 Polizeidirektionen Baden-Württembergs mit der niedrigsten Kriminalitätsrate. Behörden führen den Erfolg auf die engere Zusammenarbeit zwischen Polizei, kommunalen Stellen und Bürgerinnen und Bürgern zurück.
Im Polizeibezirk Ulm wurden 2025 insgesamt 35.465 Straftaten registriert – weniger als im Vorjahr. Hochgerechnet entspricht dies 3.798 Delikten pro 100.000 Einwohner und liegt damit deutlich unter dem Landesdurchschnitt von 4.643. Während Baden-Württemberg insgesamt einen Rückgang um 6,1 Prozent verzeichnete, fiel die Abnahme in Ulm fast doppelt so hoch aus.
Maßnahmen zeigen Wirkung Die Behörden machen mehrere Schlüsselfaktoren für den Erfolg verantwortlich. So wurde eine Waffen- und Messerverbotszone eingerichtet, die Beleuchtung in der Innenstadt verbessert und die Videoüberwachung am Lederhof ausgebaut. Zudem wurde der kommunale Ordnungsdienst verstärkt, um besonders gefährdete Bereiche zu kontrollieren.
Regelmäßige Sicherheitskontrollen, die Polizei und Stadtmitarbeitende gemeinsam durchführten, konzentrierten sich auf Brennpunkte. Ein zentraler Baustein war die Bürgerpolizei: Beamte arbeiteten direkt mit Anwohnerinnen und Anwohnern zusammen, um Probleme vor Ort zu lösen. Dadurch konnten Messerangriffe und gewalttätige Vorfälle im öffentlichen Raum deutlich reduziert werden.
Die Sicherheitspartnerschaft "Sicheres Ulm" bündelte die Kräfte von Strafverfolgungsbehörden, Stadtverwaltung und lokalen Initiativen. Gemeinsam erarbeiteten sie einen Fahrplan für die künftige Kriminalprävention. Oberbürgermeister Martin Ansbacher lobte das Engagement der Polizei und bezeichnete die Ergebnisse als "Schritt in die richtige Richtung".
Kein Grund zur Entwarnung Trotz der Fortschritte betonten Verantwortliche, dass bereits eine einzige Straftat zu viel sei. Die Arbeit an mehr Sicherheit gehe weiter – mit laufenden Überprüfungen der Präventionsstrategien.
Ulm gehört damit zu den sichersten Städten der Region, doch ruht sich die Stadt nicht auf ihren Lorbeeren aus. Das Zusammenspiel von Polizei, städtischen Diensten und Bevölkerung hat die Straßen sicherer gemacht. Weitere Maßnahmen sind bereits geplant, um den positiven Trend zu festigen – und auszubauen.
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